Obwohl in den Schulen inzwischen wieder Präsenzunterricht stattfindet, können aufgrund der aktuellen Corona-Situation, immer noch keine Informationsabende an den weiterführenden Schulen abgehalten werden. Ein Problem, vor dem aktuell auch die beruflichen Schulen in Waldshut stehen.

Doch: „Es ist wichtig, dass die Abschlussschüler darüber informiert werden, welche weiterbildenden Schularten es gibt und wie das Anmeldeverfahren läuft“, erklärt Isabella Schlipphack, Leiterin der Kaufmännischen Schulen. Dafür bieten die Kaufmännische Schule, die Gewerbeschule und die Justus-von-Liebig-Schule einen Beratungs- und Anmeldetag am Montag, 14. Februar, an.

15 Minuten Beratung

Ab sofort können sich die aktuellen Abschlussschüler oder deren Eltern, in den Sekretariaten, ein 15-minütiges Zeitfenster zuteilen lassen, in dem sie dann von den jeweiligen Abteilungsleitern, informiert werden. Gleichzeitig werden an diesem Tag auch Anmeldungen angenommen. Aber auch die Homepages der Schulen bieten Informationen zu den Schulen selbst sowie zum Beratungs- und Anmeldetag an.

Bereits am 24. Januar startete das Kultusministerium das Onlinebewerbungsverfahren Bewo. Damit haben Schüler die Möglichkeit zu erfahren, wo noch Kapazitäten vorhanden sind und müssen sich deshalb nicht mehr an mehreren Schulen gleichzeitig anmelden. Für die Schulen sei das Verfahren hilfreich, weil es so einen besseren Überblick über die Schülerzahlen gebe.

Nur: „Zu diesem Anmeldeverfahren tauchen immer wieder Fragen auf“, macht Frank Decker, Leiter der Gewerbeschule, deutlich. Und Bewo gelte auch nicht für alle Schularten. Unter anderem sind davon die zweijährigen Schularten ausgeschlossen. Bis 2. März ist das Portal geöffnet. Danach sind nur noch Nachmeldungen möglich – allerdings mit Einschränkungen. Nachrücker zu einem späteren Zeitpunkt müssen unter Umständen mit den Plätzen vorliebnehmen, die noch frei sind.

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