Kindern mit verschiedenen Angeboten Spaß und Beschäftigung zu bieten und mit Blick auf Corona so weit als möglich auf Nummer sicher zu gehen – dies waren die Grundpfeiler des diesjährigen Fez-Ferienprogramms der Stadt Waldshut-Tiengen. In den Sommerferien konnten Kinder zwischen sieben und 13 Jahren aus rund 30 Tages- und zwei mehrtägigen Angeboten (Zirkus und Theater) wählen. Es war ein Jubiläums-Ferienprogramm, denn Fez feierte seinen 40. Geburtstag.

Das könnte Sie auch interessieren

Trotz eines coronabedingten kleineren Angebots im Vergleich zu „Vor-Corona-Jahren“, zeigten sich die Organisatoren vom städtischen Kinder- und Jugendreferat sehr zufrieden. Rund 170 Kinder hatten mitgemacht. In „Normaljahren“ waren es immer rund 200 bis 220. Am Samstag war Abschlussfest.

Wegen der Pandemie fand das Fest nicht drinnen statt, sondern im Garten der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut. Fez-Clowns und mit Hip-Hop-Tanz die Präsentation des „Ergebnisses“ eines Angebots, waren Programmpunkte. Weiterhin erhielten Kinder, die für das Geburtstagskind Fez gemalt und gebastelt hatten, als kleines Dankeschön gelbe Fez-Beutel mit Inhalt.

Beim Fez-Abschlussfest zeigt die Hip-Hop-Gang aus dem Jugendzentrum Tiengen, was sie im Rahmen von Fez einstudiert hat, vorne die ehrenamtlichen Trainer Alexander Plock und Jana Studinger.
Beim Fez-Abschlussfest zeigt die Hip-Hop-Gang aus dem Jugendzentrum Tiengen, was sie im Rahmen von Fez einstudiert hat, vorne die ehrenamtlichen Trainer Alexander Plock und Jana Studinger. | Bild: Ursula Freudig

Bürgermeister Joachim Baumert würdigte in seiner kurzen Ansprache Fez als erfolgreiches Programm, das alljährlich Kindern Aktivität, Erlebnisse und Abwechslung bietet. Die Stadt, Ehrenamtliche und die Gastgeber der Angebote würden mit Fez Kindern Zeit schenken. Wegen der Pandemie mussten besondere organisatorische Herausforderungen gemeistert werden.

Bereits Mitte/Ende Januar hatten die Vorbereitungen und Planungen begonnen, Gastgeber wurden gesucht und wie immer, schnell gefunden. „Wir sind dann jedes Angebot einzeln durchgegangen, jedes wurde mit Blick auf Hygienekonzepte und Vorgaben wie die Abstandsregel speziell konzipiert“, so Fez-Projektleiter René Herklotz vom Kinder- und Jugendreferat.

Erleichterung für die Eltern

Für jedes Angebot wurde eine Obergrenze bei der Teilnehmerzahl festgelegt. Bei den beiden mehrtägigen Angeboten und beim Rock‘n‘Roll – Kurs wurden die teilnehmenden Kinder vor Beginn getestet. Die rund 20 Ehrenamtlichen, die als Betreuer die Kinder bei ihren Aktivitäten begleiteten, wurden im Vorfeld auch mit Blick auf Corona geschult.

Das könnte Sie auch interessieren

Was bei Fez so toll ist, bringt Sarah Hartkopf (12), eine überzeugte „Fezlerin“ aus Tiengen, so auf den Punkt: „Man kann immer wieder was Neues ausprobieren, die Betreuer sind alle nett und man findet Freunde.“ Und ihre Mutter: „Die Kinder erleben was und man weiß, sie sind gut aufgehoben, Fez ist eine Erleichterung für Eltern.“