Junge Menschen, die etwas bewegen wollen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement das Jetzt und die Zukunft mitgestalten möchten, sollten sich den 17. und 18. September vormerken. An diesen zwei Tagen lädt die Hochrhein-Kommission in Zusammenarbeit mit Partnern zu einem zweitägigen Jugend-Dialog zu den Themen „Klima und Frieden“ ein.

Damit stehen zwei elementare Herausforderungen unserer Zeit zur Debatte. Die Stoll-Vita-Stiftung stellt für die Veranstaltung ihr komplettes Stiftungsgelände in Waldshut zur Verfügung. Während der erste Tag der Jugend vorbehalten ist, sind am zweiten Tag alle Altersgruppen willkommen.

Die Hochrhein-Kommission setzt sich für die grenzübergreifende Zusammenarbeit ein, dies auch beim kommenden Jugend-Dialog: Per Zufallsauswahl wurden 500 junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren aus der Region Waldshut-Tiengen und weitere 500 aus der Region Bad Zurzach angeschrieben und zu dem Dialog eingeladen.

Im Sinne der Vielfalt sind 20 Prozent der Angeschriebenen lokal gemeldet, haben aber keinen deutschen oder Schweizer Pass. Daten des Statistischen Bundesamtes machten diese Auswahl möglich. Darüber hinaus sind alle interessierten Jugendlichen eingeladen, solange noch Plätze frei sind.

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„Wir hoffen, durch diese Vorgehensweise auch junge Menschen zu erreichen, die politisch eher wenig interessiert sind“, sagt Vanessa Edmeier, Geschäftsführerin der Hochrhein-Kommission. Die Einbeziehung der Jugend von Anfang an, war der Hochrhein-Kommission wichtig. Bereits beim Formulieren des Einladungsschreibens waren Jugendliche involviert.

Ideensammlung und Experten

Am ersten Tag der moderierten Veranstaltung geht es hauptsächlich um die Sammlung von Ideen, was aus der Sicht der Jugend mit Blick auf Klima und Frieden vor Ort getan werden könnte und sollte. Der zweite Tag steht unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten mit lokalen Gruppen“.

Das heißt, es geht um Vernetzung, um das Andocken an bereits bestehende Strukturen, Gruppen und Institutionen. Experten werden vor Ort sein, die bereits aktiv sind, Schlüsselpositionen für Aktivitäten, Veränderungen und Beteiligung inne haben und entsprechende Angebote machen können. Wie Fridays für Future, Naturschutzorganisationen, deutsche und Schweizer Kommunalpolitiker, Betreiber von Bioläden und viele mehr.

„Die Visionen und Ideen der Jugendlichen mit bestehenden Strukturen zusammen zu bringen, damit diese aufgeweicht und bereichert werden, so dass Neues entstehen kann, ist das Ziel“, sagt Silke Padova, Leiterin des städtischen Kinder- und Jugendreferats.

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Die Hochrhein Kommission will mit dem Jugend-Dialog nach Aussage von Heike Stoll, auch die Wertschätzung der Jugend zum Ausdruck bringen. Dazu gehört auch, dass es während der zwei Tage kostenlos Essen und Trinken gibt.