Die Feuerwehr Waldshut-Tiengen freut sich über Zuwachs in ihrer Höhenrettungs-Abteilung. Zwei Frauen und fünf Männer aus den Reihen der Feuerwehrangehörigen hatten sich für die anspruchsvolle Aufgabe gemeldet, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Durch die Pandemie musste die Ausbildung zwar unterbrochen werden. Anfang April haben alle Teilnehmer die Prüfung SRHT erfolgreich ablegt.

Die Abkürzung SRHT steht für Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen. Nachweislich mussten alle Teilnehmenden jeweils mindestens 80 Unterrichtsstunden (Theorie und Praxis) geleistet haben, um zur Fachprüfungen zugelassen zu sein. Die theoretische Prüfung sollte zeigen, ob die Grundlagen der Materialkunde und der Rettungstechniken bekannt sind. Dieser erste Teil wurde von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert, drei erreichten sogar die Maximal-Punktzahl.

Anschließend galt es, das praktische Können unter Beweis zu stellen: Zwei Übungen – Retten im Hängesitz und eine liegende Rettung mit der Schleifkorbtrage – mussten absolviert werden. Geprüft wurden die Teilnehmer von den Ausbildern der Höhenrettungsgruppe Waldshut-Tiengen und einem externen Prüfer der Berufsfeuerwehr Stuttgart.

Der Prüfungstag endete mit der offiziellen Aufnahme als vollwertige Mitglieder der Höhenrettung der Feuerwehr Waldshut-Tiengen. Timo Hestler, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Waldshut-Tiengen, überreichte die Urkunden zum bestandenen Lehrgang an Johannes Schmidle, Alexander Sinsig, Jonathan Neumann, Lena Nikeleit, Daniel Grießhaber, Nadja Zastrow und Thilo Maier.

Das könnte Sie auch interessieren