Bummeln, schauen, entdecken und kaufen – für Keramikfans war das Wochenende in Waldshut eine Fundgrube. Anders als im vergangenen Jahr gab es keine Einlassbeschränkung und Maskenpflicht nur, wenn der nötige Abstand zueinander nicht mehr möglich war.

Die Besucher lieben es, die Keramikteile in den Händen zu halten und genau anzuschauen – dies gilt auch für die Familie Ebi (in der Hocke) aus Nöggenschwiel.
Die Besucher lieben es, die Keramikteile in den Händen zu halten und genau anzuschauen – dies gilt auch für die Familie Ebi (in der Hocke) aus Nöggenschwiel. | Bild: Ursula Freudig

Beim 26. Töpfermarkt auf dem Viehmarktplatz am Samstag und Sonntag boten 34 Werkstätten in teilweise handwerklich ausgefeilten Techniken fantasievoll gestaltete Keramik für drinnen und draußen an. Dies von klassisch bis modern, von romantisch bis sachlich.

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Jede Werkstatt hatte ihr individuelles Markenzeichen. Als Besonderheit des Waldshuter Markts stieß man beim Bummeln auch wieder auf einige wenige „Nicht-Keramik-Stände“, die handgemachte Seifen, Schmuck, Holz- und Korbwaren anboten.

An diesem Stand gibt es hübsche Gartendeko, das findet auch diese Besucherin aus der Schweiz.
An diesem Stand gibt es hübsche Gartendeko, das findet auch diese Besucherin aus der Schweiz. | Bild: Ursula Freudig

Schon sofort nach Marktöffnung am Samstagvormittag nach Auflösung letzter Nebelschwaden, war reger Betrieb auf dem Viehmarktplatz. Auch aus der Schweiz waren viele Besucher da. Mit seinen 34 Ständen war der diesjährige Markt zwar noch um sechs Stände kleiner als in „Vor-Corona-Zeiten“, aber kaum einer dürfte etwas vermisst haben. Die Auswahl war groß.

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Die Meisten der 34 Standbetreiber sind schon länger in Waldshut mit dabei und konnten auch dieses Jahr viele Stammkunden begrüßen. Sich aus einer Geschirr-Serie jedes Jahr ein neues Teil dazu zu kaufen, macht nach Aussage einer Besucherin, immer wieder Freude.

Den Geschwistern Anna und Michael Olinger haben es die Tassen von Günther Schöffel angetan.
Den Geschwistern Anna und Michael Olinger haben es die Tassen von Günther Schöffel angetan. | Bild: Ursula Freudig

Ingrid und Harald Busse (Marktorganisatoren und Standbetreiber) und Vertreter des Werbe- und Förderungskreises Waldshut (Veranstalter) trafen sich kurz bei Eröffnung des Waldshuter Töpfermarktes und freuten sich, gleich erste Besucher zu sehen. Organisatoren und Veranstalter hoben hervor, dass die Zusammenarbeit, auch mit dem städtischen Ordnungsamt, wieder so gut geklappt hat.

Ingrid Veit aus Erzingen ist begeistert von der besonderen Farbeffekten dieser Schalen, Keramiker Horst Schmid-Köhler erklärt ihr wie sie zustande kommen.
Ingrid Veit aus Erzingen ist begeistert von der besonderen Farbeffekten dieser Schalen, Keramiker Horst Schmid-Köhler erklärt ihr wie sie zustande kommen. | Bild: Ursula Freudig