Das Polizeirevier Waldshut-Tiengen hat mit Polizeirat Florian Hauser aus Dettighofen einen neuen Leiter. Er trat am 1. Oktober die Nachfolge von Polizeioberrat Domenik Reichelt an, der an die Polizeihochschule Villingen-Schwenningen gewechselt ist. Im Landratsamt fanden nun Verabschiedung und Amtseinführung statt. Hierzu waren Polizeipräsident Franz Semling und Uwe Oldenburg, Leiter der Schutzpolizeidirektion, nach Waldshut-Tiengen gekommen.

Dank von Landrat und OB

Als Erster würdigte Landrat Martin Kistler die Arbeit des scheidenden Revierleiters und hob dabei die gute Zusammenarbeit mit Domenik Reichelt und den kurzen Draht zu ihm hervor. An den neuen Chef im Haus an der Poststraße in Waldshut gewandt, sagte Kistler, dass er an das gute Miteinander anknüpfen wolle. Mit dem vorhandenen tragfähigen Fundament „werden wir die Aufgaben lösen“.

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Der erste Dank von Polizeipräsident Franz Semling galt Wolfgang Löhle, der das Polizeirevier viereinhalb Monate gemeinsam mit Uwe Oldenburg geführt und nach außen vertreten hat. Ein „ganz spannendes Revier mit einem spannenden Zuschnitt“, wie Semling bemerkte. Die Anerkennung für Reichelt und Hauser kam auch in der Ansprache von OB Philipp Frank deutlich zum Ausdruck.

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Domenik Reichelt hatte die Leitung des Reviers am 1. Oktober 2013 übernommen und war bis zum 18. Mai dieses Jahres „das Gesicht der Polizei in der Region“ (Semling). Der Vater von drei Kindern lebt in Lauchringen und unterrichtet jetzt als Dozent für Einsatzwissenschaften an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

Vorbild für junge Kommissare

Dort, so sein bisheriger Chef, würden viele junge Kommissare viel von ihm als Mensch, Führungskraft und Kollegen lernen. Florian Hauser übernehme ein „sehr gut aufgestelltes Revier“, konstatierte der Polizeipräsident. Semling: „Das Polizeirevier Waldshut-Tiengen ist bei Ihnen in guten Händen.“

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Domenik Reichelt wertete die Feierstunde als Wertschätzung „mir und meinem Amt gegenüber“. Gerne hätte er sich in größerem Rahmen verabschiedet, so aber „mussten melancholische E-Mails herhalten“.

Auch der Einstieg an der Hochschule sei anders als geplant vonstatten gegangen. Anstelle von Präsenzunterricht habe er nur Online-Vorlesungen halten können. Polizeilicher Höhepunkt seiner Zeit in Waldshut-Tiengen sei der Überfall auf die Waldshuter Postfiliale gewesen.

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Florian Hauser freut sich auf die neue Herausforderung, auch wenn er sich hin und wieder frage, „wie komme ich in die großen Fußstapfen hinein“? Gleichwohl sei ihm nicht bange, da er eine sehr gut aufgestellte Führungsgruppe vorgefunden habe. Und: „Ich kenne den Hochrhein und spreche die Sprache des Hochrheins.“

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