Nach 13 Dienstjahren hat Alfred Baschnagel seinen Posten als Wegewart von Breitenfeld aufgegeben. Daher freute sich Ortsvorsteher Jürgen Bacher in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates, mit Werner Kaiser, Elias Erlemann und Noah Maier ein neues Team verpflichten zu können, das sich künftig gemeinsam um das Dorf und die Pflege der Wege kümmern will. „Wenn ich sehe, wie schwer sich andere Ortsteile tun, Wegewarte zu finden, müssen wir froh sein“, sagte der Ortsvorsteher.

Die neuen Wegewarte von Breitenfeld: Werner Kaiser, Elias Erlemann und Noah Maier.
Die neuen Wegewarte von Breitenfeld: Werner Kaiser, Elias Erlemann und Noah Maier. | Bild: Manfred Dinort

Die drei Neuen hätten sich bereits gut eingearbeitet, so wurden die Schneepfähle abgeräumt, die Böschungen gepflegt und die Ruhebänke rund ums Dorf aufgestellt. Auch Material wurde beschafft, um die ausgewaschenen Wegebereiche wieder aufzufüllen. Weitere Hinweise zu Wegschäden würde man auch gerne aus der Bevölkerung annehmen. Als nächste Arbeit steht das Mähen der Grünflächen im Bereich des Dorfplatzes an. In einem geeigneten Rahmen, so Jürgen Bacher, werde man den bisherigen Wegwart Alfred Baschnagel auch offiziell aus seinem Amt verabschieden. Bei Elias Erlemann bedankte er sich für das Schneeräumen an der Bushaltestelle.

Arbeitserleichterungen

Bei der Tiengener Firma Mowag wurde ein neues Kundenkonto eingerichtet, um den Wegewarten die Beschaffung von Treibstoffen für ihre Arbeitsgeräte zu erleichtern. Weiter wurde beschlossen, den Fußweg hinauf zum hohen Brand neu zu beschildern und oben am Waldrand eine Himmelsliege aufzustellen. Auch zwei Pavillons sind in Planung. Ein erheblicher Arbeitsaufwand für die Wegewarte ist mit dem alljährlichen Auf- und Abbau der zahlreichen Ruhebänke verbunden. Diskutiert wurde die Alternative, die Bänke über den Winter draußen stehen zu lassen, auch aufgrund der gestiegenen Nachfrage durch die Pandemie. Der Ortschaftsrat einigte sich darauf, künftig im Wechsel je eine Hälfte der Bänke abzuräumen und sie, soweit erforderlich, nur noch alle zwei Jahre zu streichen.

Dann berichtete Jürgen Bacher über seine Ortsbegehung mit Klaus Klausner vom städtischen Bauamt. Dabei wurden die Schwachstellen im Ortsbereich aufgenommen, etwa bei den Pflastersteinen, den Birko-Rinnen und den Schachtdeckeln. Auf der Wegstrecke hinauf zum Wasserbehälter wurden Risse im Teer festgestellt, die schnellstens gefüllt werden müssten. Die Malerarbeiten am Rathaus, die bereits im vergangenen Jahr auf den Plan standen, sollen in den kommenden Sommermonaten ausgeführt werden.

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Wegen der Corona-Pandemie werde man auch in diesem Jahr auf die traditionellen Festivitäten verzichten müssen. „Ich hoffe aber, dass wir zumindest das Apfelsafttreffen, verbunden mit einem kleinen Dorfhock, wieder hinkriegen“, sagte Jürgen Bacher, aber das hänge natürlich von den Umständen ab. Seitens der Ortschaftsräte wurde auf die Notwendigkeit verwiesen, die Christbaumbeleuchtung zu erneuern. „Die alte Beleuchtung verbraucht so viel Strom wie ein Einfamilienhaus“, stellte Alexander Maier fest.

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Die Dorfputzete, so Jürgen Bacher, sei ein voller Erfolg gewesen. Insgesamt hätten sich zwölf Kleingruppen im familiären Rahmen an der Aktion beteiligt. Da ein gemeinsames Essen zum Dank nicht möglich war, erhielt jeder Teilnehmer ein kleines Geschenk. Da am Bächtelestag keine Bürgerversammlung stattfinden konnte, wurde ein Flyer herausgegeben und an alle Haushalte verteilt. „Das ist super angekommen, die Resonanz war ausgezeichnet“, berichtete Jürgen Bacher.