An einem Sonntag mitten auf der Straße radeln, mit Inline-Skates flitzen oder spazieren gehen: Auf dieses Vergnügen zwischen Laufenburg und Bad Säckingen müssen die Menschen auch in diesem Jahr erneut verzichten. Dass wegen der Pandemie der bekannte Slowup, die grenzüberschreitende Entspannungs-Rallye, zum zweiten Mal in Folge abgesagt wurde, ist natürlich schade. Doch die Begründung ist nachvollziehbar. „Die steigenden Infektionszahlen beidseits des Rheines lassen für den Frühsommer nichts Gutes verheißen“, hat das Organisationskomitee mitgeteilt – eine Einschätzung, die sich bemerkenswert deutlich abhebt von den an anderer Stelle zu vernehmenden Rufen nach Lockerungen der Corona-Regeln oder riskanten Modellversuchen.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Organisatoren haben sogar über eine Alternative nachgedacht und „einen Plan B entwickelt“. Auf einer Internetseite (www.dreiland-touren.info) finden sich Vorschläge für familienfreundliche Fahrradrouten, die im deutsch-schweizerischen Gebiet zwischen Schaffhausen und Basel vorzugsweise über Nebenstrecken oder Radwege führen. Nicht mehr zugänglich ist übrigens eine Strecke, die eine Zeitlang als Geheimtipp für einen inoffiziellen (und allerdings auch illegalen) Dauer-Slowup galt. Die Barrieren vor der wegen Felssturzgefahr gesperrten idyllischen Albtalstraße hat der Landkreis mittlerweile so massiv ausgebaut, dass hier keine Schlupflöcher mehr zu finden sind.

Das könnte Sie auch interessieren