In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates berichtete Ortsvorsteher Matthias Schupp über die Ortsbegehung mit Oberbürgermeister Philipp Frank, die am Nachmittag des gleichen Tages stattgefunden hatte. Zentrale Themen waren der Ausbau des Kindergartens und die A 98. Schwere Bedenken wurden gegen eine mögliche Bergtrasse geäußert, die für Eschbach zu enormen Belastungen führen würde. Eine Autobahnbrücke über das Liederbachtal, das wäre für das Dorf eine Katastrophe, so hätten sich die Bürger geäußert.

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Für den Ausbau des Kindergartens wurden die erforderlichen Weichen gestellt. Die Pläne sind fertig, die Finanzierung seitens der Stadt ist gesichert, der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung. Jetzt ginge es noch darum, so Matthias Schupp, Rücksprache mit den Behörden zu halten, den Roten Punkt abzuwarten, um baldmöglichst mit den Ausbauarbeiten beginnen zu können. Im gleichen Zuge sollen auch die übrigen Räume renoviert werden.

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Weitgehend abgeschlossen ist die Sanierung der Wegkreuze. Übrig geblieben ist das Kreuz beim Sportplatz, weil hier die Zuständigkeit nicht definitiv geklärt war. Hier muss vor allem die Schrifttafel erneuert werden, die Kosten bezifferte der Ortsvorsteher mit 775 Euro. „Das Renovieren der Kreuze ist die eine Sache“, so wandte Eugen Schupp seitens der Besucher ein. „Wer aber kümmert sich um die Pflege?“ Das Problem konnte schnell gelöst werden: Kerstin Schupp, Mitglied des Ortschaftsrates, erklärte sich spontan bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Instandgesetzt werden soll auch die Rabatte an der Straßengabelung Gemeindestraße/Buckmattstraße. Hier erklärte sich Anwohnerin Antonia Kiefer (Kreisrätin, die Grünen) bereit, die Bepflanzung und die Pflege zu übernehmen. Die Pflanzen, bienenfreundliche und pflegeleichte Sorten, werden von der Stadtgärtnerei geliefert, „im Stil wie am Brunnenplatz“.

Eines der Wegkreuze, die von Gottfried Buselmeier und Rainer Fiack restauriert wurden. Das Kreuz steht in der Gemeindestraße gegenüber dem Gemeindehaus.
Eines der Wegkreuze, die von Gottfried Buselmeier und Rainer Fiack restauriert wurden. Das Kreuz steht in der Gemeindestraße gegenüber dem Gemeindehaus.

Thema der Fragestunde war ein senioren- und behindertengerechter Zugang zum Gemeindesaal im Dachgeschoss des Gemeindehauses. Schon längere Zeit stand hier der Vorschlag im Raum, hangseits durch einen Brückenschlag einen Zugang für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Personen zu ermöglichen. Jetzt machte Ortschaftsrat Andreas Zieringer den Vorschlag, im Innenbereich einen rollstuhlgerechten Aufzug zu installieren, der, nach seinen Recherchen, problemlos im Treppenhaus unterzubringen sei. Die verbleibenden Stufen im Eingangsbereich könnten durch kleine Rampen überbrückt werden. Matthias Schupp versprach, diese Variante prüfen zu lassen.