„Sie sind Botschafter der Stadt“, hob Oberbürgermeister Philipp Frank die Bedeutung von Stadtführern hervor. Fünf neue verstärken nach bestandener Prüfung das Team der knapp 20 Stadtführer, die in Waldshut und Tiengen im Einsatz sind. Bei einer kleinen Feier in der Stadtscheuer überreichte der OB Renate Buchmüller, Verena Siegfried, Layla Nieden, Thomas Völk und Matthias Lott ihre Zertifikate. Sie bescheinigen den neuen Stadtführern, dass sie das nötige Rüstzeug mitbringen, um Gäste Informativ und unterhaltsam durch die Stadt zu führen. Vermittelt wurde ihnen das in zwei Ausbildungswochenenden von der erfahrenen Dozentin Andrea Schwitalla, ergänzt durch Einblicke von Stadtarchivar Ingo Donnhauser ins städtische Archiv, der maßgeblichen Recherchequelle für jeden Stadtführer.

Lob für die Neuen

Die Art der Kommunikation, welche Rolle Gestik und Mimik für lebendige Stadtführungen spielen, und der Umgang mit verschiedenen, manchmal auch schwierigen Gästen, war bei der Ausbildung ebenso wichtig wie der methodische Aufbau einer Führung und das geschichtliche Wissen. „Wir lassen Euch so was von gerne auf die Gäste los“, würdigte Kulturamtsleiterin Kerstin Simon die tollen Prüfungsleistungen der Absolventen. Simon zeigte sich überzeugt, dass die fünf neuen Stadtführer ihre gezeigte Liebe und Begeisterung für die Stadt an ihre kommenden Gäste weitergeben werden und jenen „Ton“ finden werden, der Stadtführungen zu einer kurzweiligen Sache macht.

Die Führungen

Die fünf frisch zertifizierten Stadtführer fühlen sich eng mit Waldshut-Tiengen verbunden, größtenteils von Kindesbeinen an. Sie werden ab Frühjahr 2022 als klassische Stadtführer oder schwerpunktmäßig zu bestimmten Themen wie der „Rhein“ oder die „Heilig Geist Kapelle“ unterwegs sein. Nach Aussage von Stefanie Hüsler, Leiterin der Tourist-Info Waldshut, sind Stadtführungen beliebter denn je. Für öffentliche Führungen ist derzeit Winterpause, gebuchte Gruppenführungen sind aber weiterhin möglich, Infos im Internet (www.waldshut-tiengen.de).