Die Wanderausstellung Youniworth, ein Kunstwort, aus „you“ (du, als Teil der Gesellschaft) und „worth“ (wertvoll), eine interaktive Ausstellung zum Thema Jugend und Migration, Verstehen, Begegnen und Zusammenleben gastiert vom 22. Juni bis zum 2. Juli in den Räumen des Vereins Grieshaber 4 in Waldshut. Durch die Ausstellung führen werden die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes für Migration. Angesprochen werden vor allem Schulen im Landkreis Waldshut mit Schülern ab der siebten Klasse.

Auf Beratungsdienste aufmerksam machen

„Diese Ausstellung ist nicht selbsterklärend, sie muss geführt werden“, erklärte Katrin Huber vom Migrationsdienst für Erwachsene. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir auch auf uns und unsere Beratungsdienste aufmerksam machen“, so Huber. Beratungen gebe es für Erwachsene und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Für letztere sei Ariadne Birth zuständig. Um Geflüchtete kümmere sich das Integrationsmanagement unter Sarah Sprenger und Vidya Gunasiri. Die Führung dauere circa 20 Minuten, danach könnten die Schüler noch einmal alleine alles selbst ausprobieren

Koffer packen, bevor man vielleicht für immer geht

„Wir rechnen damit, dass auch Jugendliche mit Fluchterfahrung kommen und werden diese bei Bedarf emotional unterstützen“, sagte Huber. Zu tun und entdecken gibt es so einiges. Da kann man virtuell einen Koffer packen, bevor man seine Heimat in aller Eile verlassen muss.

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Was muss unbedingt in den Koffer und das in kürzester Zeit? Woher kommen eigentlich Begriffe wie Tisch, Schokolade oder Anorak? Musik aus verschiedenen Ländern hören, ein anderes Angebot. Auf einem Plakat stellen sich dann die verschiedenen Beratungsdienste vor. Was erzählen wiederum Jugendliche die nach Deutschland ausgewandert sind? Was haben die Jugendlichen gemeinsam?

Den Vorurteilen auf der Spur

Den eigenen Vorurteilen nachgehen kann man an einer anderen Station. Mitgenommen und weitergespielt kann dann dieses Thema mit dem Poster „den Vorurteilen auf der Spur“. Was gibt es für Gemeinsamkeiten, wie möchten wir zusammenleben? Auch ein Selfie kann am Ende gemacht werden. Diskussionen, Denkanstöße und ein Eintrag in ein bereitliegendes Gästebuch sind erwünscht. „Ich bin sehr gespannt auf die Reaktionen“, sagte Huber abschließend.

Was packe ich in meinen Koffer wenn ich überstürzt mein Heimatland verlassen muss? Eines der Themen, das bei der Führung durch die interaktive Ausstellung Youniworth virtuell nachvollzogen werden kann. Begleitet wird die Führung durch Katrin Huber, Fachdienst für Migration für Erwachsene und Ariadne Birth, die beim Fachdienst für die Jugendlichen zuständig ist.