Der schnelle Durchgangsverkehr war erneut Thema im Ortschaftsrat Indlekofen. Etwa 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer, das hatten die Aufzeichnungen des Messgerätes gezeigt, seien wieder deutlich zu schnell unterwegs gewesen. Da eine Begrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde auf Kreisstraßen nicht zulässig ist, einigte sich der Ortschaftsrat auf die Empfehlung Tempo 40. Stefan Ebi hatte sich kundig gemacht und ein passendes Schild mitgebracht.

Freiwillig Tempo 40

Die Aufschrift: „Freiwillig 40 – Danke“. Notwendig wäre, so der stellvertretende Ortsvorsteher, entlang der Ortsdurchfahrt auf beiden Seiten je vier Schilder aufzustellen. „Nur jeweils eines am Ortseingang und eines am Ortsausgang, das bringt wohl nichts“, kommentierte Helmut Böhler. „Wenn wir damit erreichen könnten, dass die Leute wenigstens Tempo 50 einhalten, wären wir ja schon froh“, meinte Ingrid Wildförster.

Arbeiten am Bolzplatz

Ein Boccia-Spielfeld, das niemand nutzt, ein Tunnel für Kinder, der aus Sicherheitsgründen zugemacht werden muss: Auf dem Kinderspielplatz Indlekofen besteht Handlungsbedarf. Aber sonst hat der Platz auch seine schönen Seiten: eine zweistufige Rutsche, eine Wippe, eine Doppel- und eine Nestschaukel, ein Häuschen und ein Sandkasten für die Kleinsten, ein Indiaca-Spielfeld für junge Sportler und Bänke für die Erwachsenen.

Sanierungsbedarf auf dem Spielplatz Indlekofen: Im Bild der Ortschaftsrat mit Ingrid Wildförster (von links), Stefan Ebi, Jürgen Pettke, Helmut Böhler, Alexander Ritter und Ortsvorsteher Stefan Senn.
Sanierungsbedarf auf dem Spielplatz Indlekofen: Im Bild der Ortschaftsrat mit Ingrid Wildförster (von links), Stefan Ebi, Jürgen Pettke, Helmut Böhler, Alexander Ritter und Ortsvorsteher Stefan Senn. | Bild: Manfred Dinort

„An Stelle der Boccia-Bahn könnten wir ein Klettergerüst aufstellen“, schlug Ortsvorsteher Stefan Senn in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates vor. „Schade um das Spielfeld“, meinte dagegen Jürgen Pettke. Ingrid Wildförster erklärte sich bereit, bei den Vereinen nachzufragen und den Bedarf abzuklären.

Mehr Bauplätze schaffen

In der weiteren Tagesordnung befasste sich Stefan Senn mit dem Mangel an Bauplätzen. Derzeit stünde nur noch ein einziger Bauplatz zur Verfügung. Auf dem Ortsplan zeigte er auf, welche Gebiete für eine Bebauung in Frage kämen. „Aber erst müssen wir mit den Besitzern klären, ob sie auch bereit sind, Gelände abzutreten, bevor wir unser Anliegen bei der Stadt vorbringen“, erklärte er.

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Hier herrscht Sanierungsbedarf

Mit Vertretern des Baubetriebshofes wurden Wege und Straßen abgelaufen, um Schäden aufzunehmen. Sanierungsbedarf bestünde auf einem Streckenabschnitt „In der Leis“, am unteren Buchholzweg, am Kreuzweg hin zum Fastnachtsfeuer, bei zwei Schachtdeckeln im Bereich der Kapelle, an der Straße Richtung Wildgehege, bei Feldwegen auf dem Hungerberg und am Leimenweg. Auf der Ortsverbindungsstraße nach Weilheim ist das Brückengeländer über den Haselbach weggebrochen. Die Ursache, so der Ortsvorsteher, sei unbekannt. Unbekannt sei auch, wie es dazu kam, dass der Schacht am unteren Löschweiher verschoben wurde, so dass jetzt ein tiefer Spalt offen liege.

Arbeiten für schnelles Internet

Beschlossen wurde, die Elektroarbeiten am Gemeindehaus zu vergeben und ein WLAN zu installieren, das auch im Außenbereich einen Zugang ins Internet ermöglicht. Auch das Mehrzweckgebäude, dem Standort der Feuerwehr, soll an das Netz angeschlossen werden. Die Leerrohre entlang der Straße seien bereits verlegt. „Hier entsteht unsere nächste Baustelle“, so Stefan Senn. Schwachstellen seien am Dach und am seitlichen Anbau festgestellt worden.

Lob für Dorfputzete

Lob hatte Stefan Senn für die Dorfputzete, die unter der Regie von Ingrid Wildförster in Kleingruppen abgewickelt wurde. „Da ist wieder einiges zusammengekommen und ich hatte das Gefühl, dass die Leute ganz gern mitgemacht haben“, sagte er.

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