Vier Wochenenden und ein paar Abende haben zahlreiche Helfer daran gearbeitet, am Samstag wurde die Bergabfahrtstrecke für Mountainbiker (Mountainbike-Trail) auf dem Aarberg offiziell eröffnet. Der „Dead-Sailor-Trail By Herr Lehmann“ – benannt nach den Hauptsponsoren Sebastian und Hannes Vötter von Bar „Herr Lehmann“ in Waldshut wurde vom Verein Hochrhein Trails ins Leben gerufen.

Unterstützung bekamen der Vorsitzende Lukas Höcker und der stellvertretende Vorsitzende Hannes Schurian von den Vereinsmitgliedern und vielen fleißigen Helfern. „Das habt ihr toll gemacht“, lobte Oberbürgermeister Philipp Frank, der die Abfahrtsstrecke auch schon gefahren ist. „Es wurde alles in eine Vereinsstruktur eingebaut, das ist ein glücklicher Zufall, privat und öffentlich“, hob der OB hervor. Das Konzept sei von Anfang an hoch professionell gewesen, da habe alles gestimmt, so der OB. Er betonte: „Alle im Gemeinderat fanden die Idee klasse.“

Der Dead-Sailor-Trail, der Downhill-Trail für Mountainbiker auf dem Aarberg, wurde eingeweiht. Darüber freuen sich (von links): Daniel ...
Der Dead-Sailor-Trail, der Downhill-Trail für Mountainbiker auf dem Aarberg, wurde eingeweiht. Darüber freuen sich (von links): Daniel Schleh, Kassierer Hochrhein Trails, Oberbürgermeister Philipp Frank, Hannes Vötter, Sebastian Vötter (Bar „Herr Lehmann“), Hannes Schurian, stellvertretender Vorsitzender Hochrhein Trails, Lukas Höcker, Vorsitzender Hochrhein Trails, und Ralph Albrecht, Leiter des Ordnungsamts Waldshut-Tiengen. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

„Es ist alles so gebaut, dass man rollen kann. Wir haben gute Rückmeldungen bekommen von allen Altersgruppen. Der Bau ging recht zügig voran“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Hannes Schurian. „Das ist ein Leuchtturmprojekt“, lobte auch Ralph Albrecht , Leiter des Ordnungsamts der Stadt Waldshut-Tiengen. Er selbst fährt mit seiner Frau Mountainbike – allerdings nicht die Disziplin Downhill.

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„Alle Vereinbarungen wurden eingehalten“, lobte auch er den Verein. Zuerst habe man sich mit dem Grundstückseigentümer, der in diesem Fall die Stadt gewesen sei, in Verbindung gesetzt, im Anschluss mit dem Forstamt und dem Amt für Umweltschutz. Von Seiten der Stadt war Martin Lauber vom Amt für Liegenschaften und das Rechts- und Ordnungsamt in dem Projekt involviert.

„Lukas Höcker und Hannes Schurian sind dann auf uns zugekommen und haben dann den Verein gegründet“, erklärte Albrecht. „Das Ziel war, die Trails aus der Illegalität herauszuholen“, fügte Albrecht hinzu. „Das können wir ja, wir erklären den Privatwaldbesitzern, das ist für euch“, erklärte Schurian. Kassierer Daniel Schleh ergänzt: „Der Wald hier bietet sich an, er hat das richtige Gefälle.“

Elias Lickert, Fabian Westerhoff, Adrian Reiz und sein Papa Alexander Reiz haben den neuen Trail schon ausprobiert.
Elias Lickert, Fabian Westerhoff, Adrian Reiz und sein Papa Alexander Reiz haben den neuen Trail schon ausprobiert. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Und wie finden eigentlich die jungen Mountainbiker die neue Strecke im Wald? Der Zehnjährige Elias Lickert findet den Trail „richtig cool“. Ben Hoffmann, zwölf Jahre, schwärmt: „Es hat richtig Spaß gemacht, mit zu bauen. Die Sprünge sind toll, die Leute sind echt nett.“ Auch der 13-jährige Julius Siebler ist begeistert: „Ich finde das auch toll.“