Der in der jüngsten Gemeinderatssitzung erwähnte Millionenzuschuss für die Sanierung des Freibads Waldshut ist laut einer gemeinsamen Mitteilung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller und von Oberbürgermeister Philipp Frank gesichert. Das Land Baden-Württemberg unterstütze das Projekt im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten mit rund 1,8 Millionen Euro. Das gehe aus einem Schreiben der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hervor.

Damit erhalte Waldshut-Tiengen landesweit die zweithöchste Zuweisung. OB Frank: „Das sind großartige Neuigkeiten. Wir freuen uns riesig über die Förderung. Sie kommt für die Stadt genau zur richtigen Zeit und ist ein toller Rückenwind für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung.“ Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller: „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für unsere Städte und Gemeinden im Land sind enorm. Mit dem neuen Investitionspakt Sportstätten wollen wir als Land sie deshalb in der Krise dabei unterstützen, ihre kommunale Infrastruktur zukunftsfähig zu machen.“

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter begrüßte den Zuschuss und erklärte: „Es freut mich, dass sich der unermüdliche Einsatz der Bürgerinnen und Bürger für das Freibad Waldshut und mein permanentes Bohren beim Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nun auch monetäre Früchte tragen.“

Die Gesamtkosten der Freibadsanierung in Waldshut sind derzeit mit rund 3,3 Millionen Euro veranschlagt. Im Blickpunkt steht dabei vor allem die Erneuerung der maroden Wasseraufbereitung, die seit Jahrzehnten immer wieder von der Gesundheitsbehörde des Landratsamts beanstandet wurde.

Abgeschlossen ist die Sanierung des Freibads im Stadtteil Tiengen. Nach einem ursprünglichen Gemeinderatsbeschluss sollte das Bad in Waldshut nicht erneuert, sondern geschlossen werden. Dagegen hatte sich jedoch mit Erfolg ein Bürgerbegehren mit anschließendem Bürgerentscheid formiert.