Die Sanierung des Waldshuter Freibades könnte für Stadt und Stadtwerke deutlich günstiger werden als bislang geplant. Zwar bleibt es bei den kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von etwas mehr als 3,3 Millionen Euro. Doch dank des Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten winkt ein stolzer Zuschuss in Höhe von bis zu 1,8 Millionen Euro. Diese erfreuliche Nachricht gaben Bürgermeister Joachim Baumert und Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Pflüger in der jüngsten Sitzung des Waldshut-Tiengener Gemeinderats bekannt.

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Formal musste der Gemeinderat das Vorhaben „Sanierung Freibad Waldshut„ nachträglich als Ziel der Sanierungskonzeption „Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme Innenstadt Waldshut„ aufnehmen. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Zwar liege das Schwimmbad außerhalb der Innenstadt, es diene aber dem Sanierungsgebiet.

Sanierungsobjekt Freibad Waldshut

„Ein saniertes zeitgemäßes Freibad in der Großen Kreisstadt ist ein wichtiger Baustein für die Gesundheit der Stadtbewohner, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist ein wichtiger Integrationsfaktor“, heißt es erklärend in dem Beschluss. Die Entscheidung über die Förderung fällt im Idealfall noch im Dezember 2020 oder aber im März des kommenden Jahres.

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Auch wenn nach Aussage von Siegfried Pflüger keine Sanierungsaufträge vergeben werden dürfen, bevor der Bescheid vorliegt, komme es aber nicht zu Verzögerungen im beschlossenen Zeitplan. Auf Nachfrage von Adelheid Kummle (Freie Wähler) sagte Pflüger: „Wir bereiten alles vor, damit wir sofort vergeben können.“ Und weiter: „Wir haben aktuell keine Zeitverzögerungen.“

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Dem Vorschlag von Jörg Holzbach (Freie Wähler), bislang ausgesparte Maßnahmen wie die Sanierung der Sanitäranlagen wieder ins Sanierungskonzept mit aufzunehmen, erteilte der Stadtwerke-Geschäftsführer eine Absage. Dies sei schon aus zeitlichen Gründen schwierig.

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Peter Kaiser (CDU) freute sich über den „warmen Zuschuss„ für die Freibad-Sanierung und warnte davor, jetzt noch einmal eine Schippe drauf zu legen: „Wir kommen so mit einem blauen Auge davon.“ OB Philipp Frank ergänzte: „Es ist unsere Pflicht, die Mittel mitzunehmen.“

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