Nach mehr als 40 Jahren im Schuldienst hat die Justus-von-Liebig-Schule Clemens Ebert, Lehrer für Chemie und Ernährungslehre, verabschiedet. Ihm sei die biotechnologische Abteilung in ihrer heutigen Form zu verdanken, erläuterte Schulleiter Thomas Gehr. Mit weiteren Mitstreitern habe Ebert das Prunkstück der Schule, das Labor, eingerichtet und mit dem Berufskolleg Biotechnologie sowie dem biotechnologischen Gymnasium zwei zukunftsträchtige Schularten aufgebaut, schreibt die Schule ein einer Pressemitteilung.

Das Kollegium

Über den Lehrersport, besonders Volleyball und Fußball, habe Ebert den Zusammenhalt im Kollegium gefördert und in tiefsinnigen Gesprächen, ob im Klassen- oder Lehrerzimmer, den Blick aufs große Ganze gelenkt, berichtete Severin Schneider vom Personalrat. Ebert schilderte seinen ersten Besuch in Waldshut in humorvollen Worten, skurrile Erfahrungen im alten Schulgebäude und denkwürdige Begegnungen mit damaligen Kollegen inklusive. Das Unkonventionelle, das Zupackende an der Justus-von-Liebig-Schule habe ihn damals überzeugt, seinen Lebensmittelpunkt an den Hochrhein zu verlegen.

Das Programm zum Abschied

Wie schwer der Abschied fiel, verrieten die vielen weiteren Programmpunkte: Der Personalrat übergab eine Spende, die auf Eberts Wunsch an die Partnerschule in Ruanda gehen soll. Kollegen überreichten Fotos, auf denen die Weggefährten zu sehen waren, oder Schaukästen, in denen Unterrichtssituationen mit Playmobilfiguren nachgestellt waren. Es gab chemische Schauversuche und schließlich sogar die Verleihung der Ehrendoktorwürde. Ebert bedankte sich herzlich und lud die Anwesenden am Ende zu Umtrunk und Imbiss auf den Pausenhof ein.