Kunterbunt geht es derzeit in den Tiengener Schwarzenbergsälen zu. Dort wartet die Ausstellung „Janosch zu Gast im Schloss Tiengen“ auf Besucher. Doch wie so viele Kulturveranstaltungen wurde die am 1. Mai geplante Eröffnung coronabedingt abgesagt. Doch Zara Tiefert-Reckermann, Kunstverantwortliche vom Verein Freunde Schloss Tiengen, tröstet: „Die Ausstellung ist damit nur verschoben. Alles steht parat. Wir können sie jederzeit in den Sommer hinein verlängern.“

Mit diesem Plakatbild wirbt der Verein Freunde Schloss Tiengen für die neue Janosch-Ausstellung.
Mit diesem Plakatbild wirbt der Verein Freunde Schloss Tiengen für die neue Janosch-Ausstellung. | Bild: Rosemarie Tillessen

Wer kennt ihn nicht, den frechen und fröhlichen Maler und Illustrator Janosch und seine so berühmten Bilderbuchklassiker wie „Oh wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“? Zusammen mit Diane Dewald von „Art und Rahmen Waldshut“ konnte Zara Tiefert-Reckermann jetzt anlässlich von Janoschs 90. Geburtstag 95 Bilder in den Sälen des Schlosses aufhängen.

Gezeigt wird ein breiter Querschnitt seines Schaffens – Radierungen, Lithografien und Aquarelle. Und da geht es natürlich viel um den Tiger und den Bär, den Fisch oder den Frosch. Und natürlich auch um Onkel Poppoff. Aber auch um Themen für Erwachsene, um Liebe und den Sinn des Lebens oder um ironische Kirchenkritik.

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Gezeigt werden auch einige der berühmten Wondrak-Zeichnungen, die Janosch von 2013 bis 2019 für das Wochenmagazin der ZEIT zauberte. Und frech dann schließlich sein allerletztes Bild, mit dem sich Janosch im Jahr 2019 aus der Öffentlichkeit zurückzog. Es heißt „Lachen Sie doch mal, Sie altes Rübenschwein!“ mit Frosch und Tigerente.

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„Diese Ausstellung würde den Menschen gerade jetzt richtig gut tun in ihrer Farbenfreude und Unbekümmertheit“, meint Zara Tiefert-Reckermann und hofft auf baldige Eröffnung (wir werden berichten).