Leistungsstark, vielseitig und unterhaltsam – so präsentiert sich die Wirtschaftsregion bei der fünften Messe am Hochrhein. Am gestrigen Freitag öffnete die große Verbraucher-Messe in Tiengen auf dem Festgelände an der Wutach ihre Pforte. Und dies nach aufreibenden Stunden, denn Regen hatte das Freigelände so aufgeweicht, dass nur dank Unmengen von Hackschnitzeln die Hallen aufgestellt werden konnten und das Gelände begehbar wurde.

Nur da wo der Baubetriebshof Hackschnitzel aufgebracht hat, kommen die Besucher der Messe am Hochrhein sauberen Fußes über das Freigelände.
Nur da wo der Baubetriebshof Hackschnitzel aufgebracht hat, kommen die Besucher der Messe am Hochrhein sauberen Fußes über das Freigelände. | Bild: Ursula Freudig

„Der Aufbau war wirklich eine Herausforderung, aber wir konnten auf die große Unterstützung des Baubetriebshof Waldshut-Tiengens zählen“, sagt Messe-Veranstalterin Regina Rieger. Alle Strapazen wären aber mit den ersten Besuchern vergessen gewesen. Der Besucherstrom nahm am Freitag nach Einlass stetig zu.

Immer mehr Menschen bummelten nach Lust und Laune über das Messegelände. Entlang an den Ständen der rund 230 Aussteller, die über verschiedenste Themenbereiche informierten und ins Gespräch mit den Besuchern kamen.

Wohnen und Energie, ein Motormarkt, Gesundheit, Mode, Ausbildung, Beruf und Digitalisierung sind wichtige Themenbereiche der diesjährigen Messe am Hochrhein. Auch die Stadt Waldshut-Tiengen und die Stadtwerke Waldshut-Tiengen sind mit einem Stand vertreten.

Diese Gruppe wird am Stand der Stadt Waldshut-Tiengen mit einem Gläschen verwöhnt, hinten städtische Mitarbeiter.
Diese Gruppe wird am Stand der Stadt Waldshut-Tiengen mit einem Gläschen verwöhnt, hinten städtische Mitarbeiter. | Bild: Ursula Freudig

Die Messe am Hochrhein ist wieder ein buntes Schaufenster, das in ungezwungener Atmosphäre umfassende Einblicke in die Angebotsvielfalt überwiegend regionaler Firmen, Einrichtungen und aktiver und kreativer Menschen bietet.

Zu einer Vielzahl von Themen können sich die Besucher beraten lassen, Gerda und Bernhard Hilpert (links) aus Indlekofen informieren sich ...
Zu einer Vielzahl von Themen können sich die Besucher beraten lassen, Gerda und Bernhard Hilpert (links) aus Indlekofen informieren sich über Wasserenthärter der Firma Eckstein. | Bild: Ursula Freudig

Sehr umfangreich ist auch das täglich wechselnde Rahmenprogramm auf den Showbühnen. Es gibt Kochshows, Weinproben, Präsentationen, Interviews, Sportvorführungen und vieles mehr. Teil des Rahmenprogramms am ersten Messetag war eine Veranstaltung, die von Regina Rieger und Oberbürgermeister Philipp Frank eröffnet wurde. Vor dem Hintergrund fehlender Auszubildender kamen Schüler und Vertreter verschiedener hiesiger Arbeitgeber zusammen.

Schüler und Firmen kommen am Freitag bei der Messe am Hochrhein ins Gespräch, links Messeveranstalterin Regina Rieger, in der ersten ...
Schüler und Firmen kommen am Freitag bei der Messe am Hochrhein ins Gespräch, links Messeveranstalterin Regina Rieger, in der ersten Reihe Oberbürgermeister Philipp Frank und Susanne Schwer, Moderatorin der Veranstaltung. | Bild: Ursula Freudig

Wie immer, lässt die Messe am Hochrhein kulinarisch kaum Wünsche offen. Gleich am Eingang steigt einem der Duft unzähliger Gewürze in die Nase. Gleich nebenan gibt es Bauernbrot, deftige Würste, Schinken, Speck, Wein, Öle, süße Versuchungen – an den meisten Ständen darf gekostet und genascht werden.

Catrin Manz (von links) von der Gartenwelt Manz Schwerzen zeigt Wolfgang und Renate Huber aus Harpolingen ein ausgefallenes Bäumchen.
Catrin Manz (von links) von der Gartenwelt Manz Schwerzen zeigt Wolfgang und Renate Huber aus Harpolingen ein ausgefallenes Bäumchen. | Bild: Ursula Freudig

Für Regina Rieger ist der Auftakt mit Blick auf die Anzahl der Besucher geglückt: „Für den Freitag, der immer etwas schwächer ist, bin ich zufrieden“, sagte sie. Sie und ihr Team hoffen, dass in den kommenden Ausstellungstagen das Wetter ungetrübten Messebummeln nicht in die Quere kommt.