Die Corona-Pandemie hat uns auch im alltäglichen Leben mit Problemen konfrontiert, deren Existenz wir noch vor einem Jahr nicht mal geahnt hätten. Wie schaffe ich es zum Beispiel, eine Mund-Nasenschutzmaske zu tragen, ohne dass meine Brille zugehaucht wird (ein Waldshuter Optiker konnte jetzt erfreut berichten, dass die monatelang ausverkauften Antibeschlagtücher endlich wieder zu haben sind). Noch ein schönes Beispiel wäre die zu präpandemischen Zeiten skurril anmutende Anforderung an Ladenbesitzer, nicht für ein möglichst volles Geschäft zu sorgen, sondern die Zahl der Kunden zu begrenzen. Supermärkte, bekanntlich vom Lockdown nicht betroffen, regeln dies zum großen Teil über die Benutzungspflicht für Einkaufswagen: Sind alle Karren weg, ist die maximale Personenzahl erreicht.

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Weiterhin geöffnet sind auch die Drogerien, wobei ein Waldshuter Geschäft aus dieser Branche mit einem originellen Kundenzählverfahren aufwartet. Wer den Laden betritt, muss eine Wäscheklammer nehmen und nach dem Einkaufen wieder abgeben. Doch wohin während des Ladenbesuchs mit dem Zwicker? Damit an der Kasse kein umständliches Suchen losgeht, sollte das Teil lieber nicht in den Tiefen der Einkaufstasche versenkt werden. Stattdessen empfiehlt sich das Anbringen etwa am Jackenaufschlag oder am Warenkorb. Übrigens sind die kleinen Klemmen nicht nur zum Aufhängen von nassen Textilien und zum Zählen von Ladenkunden geeignet: Wer Spaß am Basteln hat, findet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten – vom Kühlschrankmagneten bis zum Kleiderhaken (allerdings nicht unbedingt für den schweren Wintermantel). Auch zum Ordnen von Kabelwirrwarr bei Handy oder Kamera können die kleinen Helfer nützlich sein. Nicht zu vergessen ist übrigens der Umweltschutzfaktor der Wäscheklammer: Wer sie verwendet, benutzt logischerweise keinen stromfressenden Trockner.

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