Nach der Corona-Zwangspause gibt es wieder Stadtführungen und damit die Möglichkeit, auf unterschiedlichste Weise die Besonderheiten von Waldshut und Tiengen zu erkunden. Neben den klassischen Exkursionen, die zum Beispiel geschichtliche Fakten und die damit verbundenen Schauplätze beinhalten, bietet die Tourist-Info auch Besichtigungstouren an, die mit speziellen Inszenierungen aufwarten – etwa wenn in der Klettgaustadt der schon legendäre Nachtwächter Hubert Baumgartner im stimmungsvollen Laternenlicht die Gitarre zupft und sein Abendlied anstimmt.

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In Waldshut wiederum sind es beispielsweise Protagonistinnen wie die Magd Theres alias Rita Maier, die Klatsch- und Tratschgeschichten über „Liebschaften, Rebellen, Waisenkinder“ in den vergangenen Jahrhunderten zu erzählen weiß. Ebenfalls durch Waldshut und in längst vergangene Zeiten führt eine Tour, die den Ursprüngen von Redensarten nachspürt und mit dem Titel: „Kauf nicht die Katze im Sack, sonst kommst du nie auf einen grünen Zweig – ein sprichwörtlicher Rundgang“ neugierig macht. Die Tourist-Info schreibt dazu: „Unsere Stadtführerin Simone Tröndle erzählt Ihnen, warum man Schwein haben kann, auch wenn man den Kürzeren zieht, oder warum man auf den Hund kommt, wenn man auf zu großem Fuß lebt.“ Ob die Stadtverwaltung, die in der historischen Kaiserstraße ihren Hauptsitz hat, eine der Stationen ist, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Jedenfalls würde sich auch hier ein passendes Sprichwort anbieten (womit aber nicht etwa Bezug auf die jüngst bekannt gewordenen Bauamts-Pannen genommen werden soll): „Wenn man vom Rathaus kommt, ist man schlauer.“

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