Trotz schwieriger Zeiten ist das Streben nach den eigenen vier Wänden auf hohem Niveau geblieben. Ganz oben auf der Wunschpalette steht nach wie vor das Häuschen im Grünen. Wer sich aber die Mühe der Grundstückspflege ersparen will, der wäre sicher auch mit einer Eigentumswohnung gut bedient.

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Auf der Immobilienmesse, der Immo 22, die am Wochenende in der Stadthalle Tiengen über die Bühne ging, hatten die Besucher Gelegenheit, mit sich selbst und ihren Möglichkeiten ins Reine zu kommen. An allen 24 Ständen gab es ausreichend Gelegenheit, sich zu informieren und sich Klarheit zu verschaffen.

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Oder käme auch ein „Tiny House“ infrage, eines von der Sorte, wie sie vor der Halle aufgebaut war? Als Zwischenlösung wäre das ja vielleicht eine mögliche Alternative. Veranstaltet wurde die Messe von der SK One GmbH des SÜDKURIER Medienhaus, Organisator vor Ort war Heiko Spitznagel.

Viele Besucher trotz schönen Wetters

Er meinte, dass trotz des schönen Wetters, trotz der noch vorhandenen Corona-Ängste, trotz der Ukraine-Krise und der ungewissen wirtschaftlichen Entwicklung der Besuch doch zufriedenstellend gewesen sei. Auch die Aussteller hätten sich in der Mehrzahl positiv geäußert. Nicht die Quantität, sondern die Qualität sei ein wichtiges Kriterium der Messe gewesen.

Organisator Heiko Spitznagel freute sich: „Es wurden viele Kontakte geknüpft“, die meisten Aussteller seien rundum zufrieden gewesen. Das bestätigten auf unsere Nachfrage auch die Aussteller. Michael Schlatter (Schlatter Immobilien) sagte: „Wir waren sehr zufrieden, wir hatten viele tolle Gespräche mit Käufern und Verkäufern, wir hatten ein ausgezeichnetes Feedback, es war eine rundum gelungene Sache“. Er würde auch im nächsten Jahr wieder an der Messe teilnehmen.

Auch die Stadtwerke waren mit einem eigenen Stand vertreten mit Frank Zarska und dem Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Nicolai Müller.
Auch die Stadtwerke waren mit einem eigenen Stand vertreten mit Frank Zarska und dem Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Nicolai Müller. | Bild: Manfred Dinort

Birgit Ebner (Rensch Haus) sagte: „Wir waren sehr zufrieden, obwohl es weniger Besucher waren als sonst. Die Qualität war gut, die Leute waren wirklich sehr interessiert.“ Es habe alles gut funktioniert, allerdings meinte sie, der Geräuschpegel bei den Vorträgen sei zu groß gewesen. Auch Frank Zarska von den Stadtwerken war sehr angetan.

Vertreter des Bau- und Ausbaugewerbes vermisst

„Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, wir konnten viele interessante Gespräche führen,“ sagte er. Obwohl das Wetter fast zu schön gewesen wäre, sei er doch über die vielen Besucher, vor allem am Samstag, überrascht gewesen. Am Sonntag seien es etwas weniger, dafür aber um so mehr junge Besucher gewesen. Vermisst wurden, so Zarska, Vertreter des Bau- und Ausbaugewerbes, da es ja auch oft darum ginge, etwas reparieren zu lassen.

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