Das Kinderhaus St. Marien in Waldshut erhält zum wiederholten Male die Zertifikation „Haus der kleinen Forscher“. Damit ist die Kita in der Brückenstraße die erste Einrichtung am Hochrhein, die zum fünften Mal die Auszeichnung erhalten hat, die alle zwei Jahre vergeben wird. Eingereicht wurde das Projekt Feuer und Flamme. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich bundesweit für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Monika Schmitt, Netzwerkkoordinatorin vom Netzwerk Südwestmetall Hochrhein, überreichte das Zertifikat an Daniela Faller, Leiterin des Kinderhauses, und lobte das Engagement der Erzieherinnen, im Besonderen von Larissa Morchow, die federführend das Projekt betreute. „Es ist wichtig, dass Kinder immer wieder neue Impulse bekommen“, sagt Schmitt. „Es freut mich um so mehr, dass das Kinderhaus St. Marien seit mittlerweile über zehn Jahren kontinuierlich großes Engagement für die Förderung früher Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erbringt.“

Das Kinderhaus Sankt Marien in Waldshut wurde zum fünften Mal zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Darüber freuen sich (von links) Daniela Faller, Nadja Hilbert, Larissa Morchow und Monika Schmitt.
Das Kinderhaus Sankt Marien in Waldshut wurde zum fünften Mal zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Darüber freuen sich (von links) Daniela Faller, Nadja Hilbert, Larissa Morchow und Monika Schmitt. | Bild: Duygu-D'Souza, Susann

Im vergangenen Jahr haben sich die Vorschulkinder des Kinderhauses dem Thema Feuer gewidmet. So haben sie Kürbislaternen gebastelt, Kohlestifte hergestellt, Wachs geschmolzen und mit Streichhölzern die Zahlen gelernt und Mengen erfasst. „Welchem Thema wir uns in diesem und im kommenden Jahr widmen werden, steht noch nicht fest“, sagt Faller. Wegen der Corona-Pandemie und der Trennung der einzelnen Kinder-Gruppen können die Fachräume nicht mehr so genutzt werden wie vor der Pandemie. „Aber wir werden uns auf jeden Fall wieder einem Thema widmen, und dieses in jeden Gruppenraum bringen, damit die Kinder weiter forschen, entdecken und experimentieren können“, sagt Faller. Monika Schmitt lobt: „Dem Kinderhaus gelingt es immer wieder aus Neue, spannende und abwechslungsreiche Projekte mit den Kindern im Alltag zu entwickeln.“

Das könnte Sie auch interessieren

Die Kinderhaus-Leiterin betont weiter, dass auch die Kleinsten in der Krippe bereits forschen. „Das beginnt bei alltäglichen Szenen wie Fragen, die die Kinder den Erzieherinnen stellen. Anstatt diese beispielsweise direkt zu beantworten, sollen die Kinder selbst mithilfe der Erzieherinnen die Antwort herausfinden“, erklärt Faller.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €