Dass auf der Seltenbachbrücke in Waldshut fleißige Mitarbeiter des Baubetriebshofs gegenwärtig damit beschäftigt sind, den aus den Fugen geratenen Steinplattenbelag wieder zu befestigen, dürften insbesondere Passantinnen mit hohen Schuh-Absätzen zu schätzen wissen. Denn wacklige Bodenelemente bergen für Stiletto-Trägerinnen zusätzliche Risiken.

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Gleichwohl bleibt die Innenstadt mit ihrer gepflasterten Fußgängerzone trotz regelmäßiger Ausbesserungen eine Gefahrenzone für alle, die hochhackig unterwegs sind. Ungemach droht gleich in doppelter Form: Beim Umknicken können sowohl der filigrane Absatz als auch der Fuß Schaden nehmen. Nicht umsonst hat ein Geschäft aus der Kaiserstraße bereits vor Jahren Stöpsel für Stöckelschuhe vorgestellt, die für eine breitere Abstützung sorgen sollen. Doch das heute auch im Versandhandel erhältliche Produkt kann sich, obwohl es scheinbar dezent in transparentem Plastik daherkommt, nicht uneingeschränkter Akzeptanz erfreuen. Welche Frau etwa möchte schon ihre 525 Euro teuren Jimmy-Choo-Pumps mit einem klobigen Kunststoff-Pfropfen verunstalten? Die wahren Profis unter den High-Heel-Anhängerinnen stecken ihr Schuh-Kunstwerk in eine Tragetasche (die nicht unbedingt vom letzten Discounter-Besuch stammen sollte) und legen den Weg zum glamourösen Dinner-Auftritt in Ballerinas zurück. Die sollen übrigens nicht nur bequemer, sondern auch etwas gesünder für den Bewegungsapparat sein.

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