Die Corona-Krise beschäftigt auch die regionalen Banken auf vielfältige Weise. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Hochrhein Klaus-Dieter Ritz, dem Vorstand Thomas Hintermeier und Christa Bader (Bereichsleiterin Firmen) erkundigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner über die Erfahrungen der regionalen Bank.

Im Zentrum des Gespräch stand die Rolle der Volksbank im Verfahren bei der Gewährung von Darlehen der Förderbank KfW und Überbrückungshilfen, die der Bund auf den Weg gebracht hatte, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind längst auch bei uns am Hochrhein angekommen. Persönlich treiben mich dabei die Sorgen um den Fortbestand vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen um. Die Rückmeldungen, die ich dazu in den vergangenen Wochen erhalten haben, lassen mich nicht kalt“, schreibt der Politiker in einer Pressemitteilung.

Die Hausbanken sind für die Unternehmen wichtige Partner. In den vergangenen Monaten sei die Volksbank Hochrhein bei vielen Beantragungsverfahren von Überbrückungsgeld und Krediten im Zusammenhang mit der Corona-Krise involviert gewesen. Der administrative Aufwand sei zwar nicht unerheblich, aber für eine gerechte Abwicklung auch erforderlich. Am Ende zähle, dass die Hilfen dort ankommen, wo sie benötigt werden.

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Die schleppende Auszahlung der November- und Dezemberhilfen war in den vergangenen Wochen kritisiert worden. „Der Bund hat umfassende Hilfen beschlossen. Die Umsetzung hat aber zu lange gedauert“, merkte Felix Schreiner an. Immerhin seien bis Mitte Januar Abschlagszahlungen in einem Volumen von insgesamt 1,3 Milliarden Euro geflossen.

Neben ihrer wichtigen Funktion bei der Stabilisierung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise musste die Volksbank auch für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz und für die Kunden sorgen. Trotz dieser stark erhöhten Sicherheitsanforderungen war die Volksbank immer auf allen Zugangswegen und zu den gewohnten Zeiten für ihre Kunden erreichbar, betonte der Vorstand. Gerade in schwierigen Zeiten sind regionale Nähe und schnelle Entscheidungen wichtig.

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