Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg verunglückten im Landkreis Waldshut 68 Rad- oder Pedelecfahrer in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. „Das sind 68 Unglücke zu viel, besonders hinsichtlich des geringen Radverkehrsaufkommens in unserer Region“, sagt Florian Tröndle, Sprecher der Grünen Jugend Waldshut.

Besonders gefährliche Stellen seien unter anderem der Zollübergang Waldshut-Tiengen sowie der nahegelegene Gewerbepark Hochrhein. Zudem gebe es keinen Winterdienst auf Radwegen, was im Winter zusätzlich Gefahren berge.

„Das schreckt potenzielle Radfahrer ab, dabei ist der Radverkehr ein wichtiger Ansatz, um das Verkehrsproblem in Waldshut in den Griff zu kriegen“, kritisiert Tröndle. Die Grüne Jugend engagiert sich derzeit für ein besseres Radverkehrsnetz in der Region, unter anderem mit einer Petition.

Darin fordert die Jugendorganisation der Partei Bündis 90/Die Grünen sichere Überwege im Gewerbepark, Fahrradschutzstreifen in der Waldshuter Innenstadt sowie einen Ausbau der Radschnellwege, um den Pendlerverkehr zu beflügeln. „Sichere Radwege schützen nicht nur Menschenleben und können den Autoverkehr in Waldshut entlasten – sie sind auch ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz“, sagt Tröndle.

Hier können Sie für die Petition im Internet abstimmen.

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