Die Badesaison rückt näher. Mit der vor Kurzem erfolgten Lockerung der Corona-Regeln werden in diesem Jahr voraussichtlich wieder alle Freibäder in der Region Wasserratten und Sonnenhungrige anlocken. Ein Teil von ihnen blieb zuletzt aufgrund der Auflagen oder wegen Personalmangel wie in Todtmoos geschlossen.

In der Großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen stehen nach dem bevorstehenden Abschluss der Sanierungsarbeiten im Freibad Waldshut den Badegästen wieder zwei Einrichtungen offen.

Abtauchen im Wald

Wer nicht so lange warten kann, bis die Becken gefüllt sind und der Rasen gemäht ist, für den bietet das Bildungszentrum Waldshut eine Alternative an. „Waldbaden“ nennt sich der Kurs, der am Freitag, 6. Mai, bei Ibach im Hochschwarzwald stattfindet.

Kursleiterin ist die Biologin und Klangtherapeutin Sandra Lass. Sie wird mit den Teilnehmern laut einer Mitteilung in die wohltuende Waldatmosphäre eintauchen, über die vielfältigen Wunder des Waldes staunen, dem geheimnisvollen Baumgeflüster lauschen, den Wald mit allen Sinnen erfahren und die Seele baumeln lassen.

In Japan, so ist außerdem aus der Ankündigung des Bildungswerks zu erfahren, wird das Waldbaden aufgrund seiner wohltuenden Wirkung sogar von Ärzten verschrieben. In Fernost, aber auch hierzulande bietet der Kurs zudem Nichtschwimmern und Wasserscheuen die Möglichkeit, ganz ohne nasse Füße baden zu gehen. Und alle anderen Interessierten können für eine Weile dem hektischen Alltag entfliehen und in die Natur abtauchen. Auch ohne Rezept.

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