Zukünftig werden Besucher nicht mehr „nur“ in Waldshut und Tiengen mit Plakaten und Aktionen Willkommen geheißen, sondern auch in der Umgebung. Fast zehn Gemeinden machen bereits bei der „Willkommens-Imagekampagne“ mit. „Wir möchten auch als Region zusammen arbeiten und über den Tellerrand schauen, gemeinsame Aktionen sind das Ziel“, sagte Zara Tiefert-Reckermann, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Tiengen, im Rahmen der Hauptversammlung im Hotel „Bercher“.

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Wahlen

Zara Tiefert-Reckermann wurde bei den Teil-Vorstandswahlen von gut 50 Mitgliedern einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Ebenso Kassiererin Petra Tröndle, Pressewartin Sarah Schüz und Mit-Geschäftsführer Kurt Reckermann. Neu ins Team der Beiräte gewählt wurde Dominik Wieland. Vier Beiräte schieden aus, darunter Michael Schüz, der seit 1985 im Vorstand mitgearbeitet hat und besonders verabschiedet wurde.

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Einzelhandel an der Grenze

Utz Geiselhart vom Handelsverband Südbaden hielt in der Versammlung einen Kurz-Vortrag. Im Herbst soll nach seiner Aussage die Generalzolldirektion mit der Umsetzung der digitalen Mehrwertsteuerrückerstattung starten. Er belegte mit Zahlen die Belastungen und Auswirkungen der beiden Corona-Jahre für den Handel. Dass diese auch Waldshut-Tiengen noch spürt, bestätigte die Vorsitzende Zara Tiefert-Reckermann: „Es ist noch nicht wie vor Corona, wir kämpfen stark für unsere Innenstädte“.

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Klettgau-Carré Thema

Zu den Gästen in der Versammlung zählte auch Oberbürgermeister Philipp Frank. Ihm wurde mehrfach für die Unterstützung der Stadt für verschiedene Aktionen gedankt. In seinem Grußwort sprach der Oberbürgermeister auch das aktuelle Tiengener Reizthema „Klettgau-Carré“ an und warb für Vertrauen in die Stadt: „Wir gehen bestmöglich mit der Situation um“. Dass der einheimische Investor noch immer nicht baut, hat nach seiner Aussage Gründe. Frank mahnte gesichtswahrende Lösungen für alle Beteiligten an.