Vier Konzerte zu einmalig günstigen Eintrittspreisen und ein Benefizkonzert – das Casal-Quartett & Friends laden in Tiengen, Hohentengen und Kadelburg zu den Musiktagen ein. Möglich macht dies eine Bundesförderung im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“, das nach coronabedingten Ausfällen und Belastungen, Kulturangebote unterstützt.

Das könnte Sie auch interessieren

„Es war unser Ziel, sehr spannende und abwechslungsreiche Konzerte anzubieten, so dass für jeden etwas dabei ist“, sagt Markus Fleck vom Casal-Quartett. Von anspruchsvoll bis „leichter“, einschließlich einer Lesung mit Musik und einem Konzert mit Titeln aus bekannten Filmen reicht die Palette.

Genauso verschieden sind die Aufführungsorte: In den edlen Schwarzenbergsälen im Tiengener Schloss, in der schönen Kadelburger Bergkirche und der modernen Mehrzweckhalle Hohentengen werden das hochkarätige und mehrfach ausgezeichnete Casal-Quartett & Friends zu hören sein.

Friends, das sind das frühere Casal-Quartett-Mitglied Dominik Fischer, das russische Rastrelli Cello Quartett und der Klarinettist Damian Bachmann. Weiterhin die Schauspieler Mona Petri und Stefan Gubser, die bei der Lesung mit Musik, die Geschichte von Fanny & Felix Mendelssohn erzählen werden.

Für den TV-Tatort-Kommissar Gubser eine besondere Ehre: „Die Geschichte der Geschwisterliebe ist spannend wie ein Krimi, die Musik dazu bewegend und mitreißend wie die Kinoleinwand, aber alles echt, live und in Fleisch und Blut.“ Instrumental gesehen, sind die Musiktage „Streichertage“. Einzige Ausnahme ist die Klarinette.

Das könnte Sie auch interessieren

Bei der „Mozart-Matinee“ im Tiengener Schloss wird der Klarinettist Bachmann als besondere Zugabe und Überraschung, auch Klezmer-Musik spielen. Je nach Spielort, haben verschiedene Partner die Organisation der Konzerte übernommen: Das Bürgermeisteramt Hohentengen und die evangelische Kirchengemeinde Kadelburg.

In Tiengen sind es die Vereine Freunde Schloss Tiengen und die Heinrich Kaminski Gesellschaft mit Herbert Müller-Lupp als maßgeblichem Organisator. Er und das Casal-Quartett freuen sich sehr, das nach sehr vielen Jahren im Rahmen der Musiktage endlich wieder ein Werk Kaminskis zu hören sein wird. Es fällt unter die Rubrik „anspruchsvoll“, aber nur bedingt wie Herbert Müller-Lupp meint: „Kaminski ist schwer zu spielen, aber dass er schwierig anzuhören ist, ist eine Mär, man muss sich einfach nur rein hören.“