Ein unvergesslicher Tag für den Waldshuter Ortsteil Eschbach: Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens richtete der Eschbacher Narrenverein ein großes Narrentreffen aus, das wohl alle Erwartungen übertraf. Höhepunkt war der farbenprächtige Umzug, an dem 28 Gruppen aus der ganzen Region teilnahmen.

Straßen und Häuser bunt geschmückt

Bunt geschmückt waren die Straßen und Häuser, Mittelpunkt des Geschehens war die Partymeile am Gemeindehaus. Hier, in der „Gfrüribeiz“, dem Domizil des Narrenvereins, begrüßte Narrenchef Markus Obrist Besucher, Ehrengäste, Ehemalige und Zunftmeister sowie den Schirmherren, OB Philipp Frank.

Lob vom Oberbürgermeister

„Ein solches Großereignis kann nur gestemmt werden, durch großen ehrenamtlichen Einsatz in einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft“, sagte Frank. Für ihn sei es eine Premiere, der erste Zunftmeisterempfang als Oberbürgermeister. Dann gratulierten auch Ortsvorsteher Matthias Schupp und Gertrud Steßl, Vorsitzende des Singkreises. Markus Obrist nannte als Maxime der Veranstaltung: „Nein zur Gewalt – Ja zum Brauchtum.“

Markus Obrist, Vorsitzender des Narrenvereins Eschbach, und Oberbürgermeister Philipp Frank, Schirmherr des Narrentreffens beim Zunftmeisterempfang.
Markus Obrist, Vorsitzender des Narrenvereins Eschbach, und Oberbürgermeister Philipp Frank, Schirmherr des Narrentreffens beim Zunftmeisterempfang. | Bild: Manfred Dinort

Ein großes Gedränge herrschte, als sich im Oberdorf der Umzug formierte. Den Anfang machte der Eschbacher Elferrat mit Fahnenträger, dann folgte der Narrensamen des Eschbacher Kindergartens, eskortiert von Erzieherinnen und Eltern und danach schlossen sich im bunten Wechsel die verschiedenen Gruppen an, die Hexen und Teufelsknechte, die Wildsäu und Schneewölfe, die Dachse und Fallensteller, die Albgaischter und Haselnüss, allesamt in phantasievollen Kostümen oder im traditionellen Häs.

Viele Zuschauer am Straßenrand

Hunderte von Zuschauern säumten die Straßen, winkten und applaudierten, als der närrische Zug, Bonbon werfend, Schabernack treibend und schräg musizierend an ihnen vorbeizog. Die Strecke, 888 Meter lang, führte erst runter ins Dorf, dann vorbei am Gemeindehaus bis zum Gasthaus "Ochsen".

Ein großartiger Tag für Eschbach

Auf der Treppe des Gemeindehauses hatte sich das Empfangskomitee platziert und die ehemalige Vorsitzende, Susi Steßl, begrüßte und stellte die vorbeiziehenden Gruppen vor. Danach konzentrierte sich der Betrieb auf die Partymeile mit ihrem reichhaltigen Angebot. Total zufrieden äußerte sich der Vorsitzende Markus Obrist nach dem Umzug: „Es war ein großartiger Tag, ich bin froh, dass alles so problemlos geklappt hat, und ich hoffe, dass auch der Rest der Veranstaltung ebenso reibungslos über die Bühne geht.“