Eine überaus positive Bilanz zog die Geschäftsleitung der Föfa, der Baugenossenschaft Waldshut-Tiengen, bei ihrer Hauptversammlung im evangelischen Gemeindehaus Tiengen. Regie führte der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Rombach, der aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen diesmal nur eine begrenzte Anzahl an Mitgliedern begrüßen konnte.

Das könnte Sie auch interessieren

Im Jahr 2019, so berichtete Geschäftsführer Andreas Vogt, stiegen die Erträge auf 6 Millionen Euro, die Aufwendungen betrugen 5,77 Millionen. Damit ergab sich ein Jahresüberschuss von 230.000 Euro. 21.217 Euro wurden als Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet.

Modernisierung und Instandsetzung

Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei der Modernisierung, Instandsetzung und der energetischen Sanierung des genossenschaftlichen Bestandes, der mit 965 Wohnungen (Vorjahr 942) einen neuen Höchststand erreichte. In Lauchringen, Konrad-Adenauer Ring 14, wurde ein neuer Wohnkomplex mit zwölf seniorengerechten Wohnungen fertiggestellt. Das Erdschoss wurde an die Caritas zur Einrichtung einer Tagespflege vermietet.

Neue Grundstücke erworben

Zwei neue Grundstücke konnten erworben werden, das eine am Holunderweg Kadelburg, das andere in der Schmitzinger Straße 60 in Waldshut. Exemplarische Bestandssanierungen wurden in Tiengen vorgenommen, in der Sudetenstraße 2/4 und in der Pommernstraße 1/3. Modernisierungen wurden in der Waldshuter Mozartstraße 35 durchgeführt sowie im Gebäude in der Ostpreußenstraße 6 in Tiengen, das neu erworben wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Ziel in 2020 sei es, so Andreas Vogt, die Neubauprojekte fertigzustellen, Fassaden zu renovieren und Heizungsanlagen zu optimieren. Die Mieteinnahmen kletterten auf insgesamt 4,4 Millionen Euro, die durchschnittlichen Mietkosten lagen bei 5,52 Euro pro Quadratmeter (Vorjahr 5,31), zuzüglich der Heiz- und Betriebskosten mit 1,60 Euro pro Quadratmeter.

Andreas Vogt: „Die wirtschaftliche Lage ist nach wie vor gut“, aber man werde nicht umhinkommen, die Mietpreise kontinuierlich zu erhöhen, „denn überall steigen die Kosten“. „Mit großer Zufriedenheit können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, so Heinz Rombach. Das Ziel bleibe, die Wohnungen und den Gebäudebestand auf einem guten Niveau zu halten und den Mietern faire Preise zu bieten.

Auch die gesetzliche Prüfung fiel positiv aus, Rombach: „Es gab keinerlei Beanstandungen, es war ein hervorragendes Prüfungsergebnis“.

Wahlen

Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat nahm der Küssaberger Bürgermeister Manfred Weber vor. Aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde Norbert Blumberg, neu gewählt wurde Melanie Maurer. Wiedergewählt wurde Klaus-Dieter Ritz. Neu geregelt wurde auch die Vergütung der Aufsichtsräte.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €