Die IG hat sich schon lange dafür eingesetzt, dass das seit über vier Jahren leerstehende Haus saniert und einer Nutzung zugeführt wird. Ihr Angebot, sich bei Instandsetzungsmaßnahmen selbst aktiv einzubringen, wurde im vergangenen Jahr schließlich vom zwischenzeitlich neu gewählten Stiftungsrat der katholischen Kirchengemeinde Maria Bronnen mit einem positiven Beschluss zur Sanierung des Hauses aufgegriffen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates, Oskar Maier, hatte dem Rat eigens hierzu ein Konzept vorgelegt. Mit der versprochenen Eigenleistung der IG und einer großzügigen Spendenzusage von privater Hand, die Kosten für den Einbau einer neuen Küche vollständig zu übernehmen, gaben die verantwortlichen Kirchengremien schließlich grünes Licht.

Neue Bodenbeläge und Anstrich

Ende April dieses Jahr machten sich die 13 Mitglieder der IG sodann unter der Federführung von Armin Russ daran, alte Fliesen, Teppichböden und Mobiliar herauszureißen und das gesamte Haus einer ersten Reinigung zu unterziehen. In der Folge verpassten die Freiwilligen allen Innentüren und Wänden einen neuen Anstrich und verlegten in drei Räumen sowie im Flur neue Bodenbeläge.

Das könnte Sie auch interessieren

Für die professionelle Ausführung der Malerarbeiten sorgte IG-Mitglied Hans Jordan, der als gelernter Maler die Vorbereitungsarbeiten mit fachlichem Rat begleitete und alle Streicharbeiten selbst vornahm. Er allein leistete dabei über 80 Arbeitsstunden.

Für die Ausführung der notwendigen Elektro-, Fliesen-, Sanitärarbeiten beauftrage die Kirchengemeinde lokale Handwerksbetriebe. Dank der engagierten und ebenfalls ehrenamtlich erbrachten Bauleitung durch Armin Russ konnten alle Baumaßnahmen in weniger als 3 Monaten und innerhalb des Kostenbudgets abgeschlossen werden.

Nun traf sich die IG zu einem gemütlichen Abschlusshock im Innenhof des Pater-Jordan-Hauses, um auf das getane Werk anzustoßen. Für ihren besonderen Einsatz erhielten Armin Russ und Hans Jordan je ein kleines Präsent. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Petra Schweizer, die zusammen mit Oskar Maier dem Hock beiwohnte, dankte der gesamten IG für ihren tollen Arbeitseinsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Hausmeisterhaus soll nun an den von Pater Jordan gegründeten Salvatorianer-Orden vermietet werden und dessen beiden ortsansässigen Patres, Pater Bernhard und Pater Peter, zukünftig als Unterkunft dienen.

Auch für das gesamte Pater-Jordan-Haus könnte sich eine Lösung zusammen mit den Salvatorianern abzeichnen. Vor wenigen Wochen hat der Orden mit der Kirchengemeinde und der Erzdiözese Gespräche hinsichtlich einer möglichen gemeinsamen Nutzung aufgenommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch wenn diese Gespräche erst am Anfang stehen, begrüßt die IG diese Entwicklung sehr und sieht darin eine große Chance für den dauerhaften Erhalt des Gemeindehauses als geschätzte Begegnungsstätte für die ganze Dorfgemeinschaft. Dafür macht sie sich seit vielen Jahren stark. Bereits im Rahmen der 2017 selbst erarbeiteten Vorschläge zur Gebäudekonzeption hatte die IG eine derartige Kooperation vorgeschlagen, die nun vielleicht Wirklichkeit werden könnte.