Nachdem erstmalig von 12. bis 14. Juli das neue Abiturformat in den mündlichen Prüfungen stattgefunden hat, haben nun 83 Schüler des Klettgau-Gymnasiums in Tiengen ihr Abiturzeugnis in Empfang genommen. 27 Schüler erreichten dabei eine Durchschnittsnote, die mit 1 beginnt, wobei dreimal die Traumnote 1,0 vergeben werden konnte. 43 Mal steht eine 2 vor dem Komma der Durchschnitts­note und 13 Mal eine 3. Die Durchschnittsnote der gesamten Jahrgangsstufe beträgt 2,2. Dies schreibt das Klettgau-Gymnasium in einer Pressemitteilung.

Die Übergabe der Abitur-Zeugnisse fand in der Sporthalle Tiengen im Rahmen einer kleineren Feier statt. Die Feier wurde zweigeteilt, sodass neben den Abiturienten auch Angehörige anwesend sein konnten. Im Vorfeld wurde ein abschließender Abiturgottesdienst gefeiert, den einige Schüler aus den Religionskursen in Eigenregie organisiert hatten und der vor allem Sabrina Bäumle als Triebfeder zu verdanken war.

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Mit den Worten einer Grabstein-Gravur am Basler Münster „eadum mutata resurgo“ (Verändert und doch dieselbe erstehe ich neu) wandte sich Schulleiter Manfred Römersperger am Abend an die Abiturienten und wies auf deren Erfahrungen, Veränderungen und Entwicklungen seit ihrer fünften Klasse mit folgenden Worten hin: „Ihr kamt ans KGT, habt Euch hier ausprobiert, habt gelernt, habt Eure Fähigkeiten dabei entwickelt, […] habt Freundschaften geschlossen, habt Menschen verloren und andere gewonnen. Bei Euch hat sich Vieles getan – einschneidende und prägende Wochen liegen nun hinter Euch. Ihr habt es geschafft, Ihr könnt stolz auf Eure Leistungen sein – Jetzt seid Ihr gespannt, was passieren wird, was in nächster Zeit auf Euch zukommt.“

Dass die Schüler es auch weiterhin schaffen werden, zeigte das enorme Engagement für den Abiturball (vor allem Svea Trumpf wurde hier hervorgehoben) und die Verleihung des diesjährigen Sozialpreises des Fördervereins durch Frau Daza an Sabrina Bäumle. Hinzu kamen noch viele Preise für außerunterrichtliches Engagement: Für die Supporter-AG, die unter Mitwirkung von Aaron Wunderle ins Leben gerufen wurde, als die Schule im Lockdown in den digitalen Modus gehen musste.

Clara Bercher erhielt den Scheffelpreis.
Clara Bercher erhielt den Scheffelpreis. | Bild: Klettgau-Gymnasium

Die Technik-AG überreichte einen Preis an Maximilian Spitznagel und die Theater-AG zollte Isabella Sonntag einen Preis für ihre langjährige Mitwirkung. Der SMV-Preis wurde an Julia Arnold und Aaron Wunderle übergeben. Mit dem Abi-Motto „AbiWood – die Stars gehen, die Fans bleiben“ wurde das Selbstbewusstsein des Jahrgangs deutlich und zeigte sich unter anderem in der Verleihung vieler weiterer Sonderpreise, schreibt die Schule weiter in ihrer Pressemitteilung.