Hatte er bei einer Weihnachtsfeier mit Kollegen oder im Verein zu tief ins Glühweinglas geschaut? Egal wo und mit wem auch immer, fest stand, dass der 25 Jahre alte Lauchringer erheblich betrunken war, als er im Dezember vor 25 Jahren mit seinem Auto zwei Unfälle hintereinander baute und schlussendlich schwer verletzt im Waldshuter Krankenhaus landete.

Das Verhängnis nahm laut Polizeibericht auf der B 34 gegen 1 Uhr nachts seinen Lauf, als der 25-Jährige von Waldshut aus in Richtung Heimat unterwegs war. Dem neben ihm sitzenden Beifahrer war angesichts der Kapriolen des Betrunkenen am Lenkrad derart mulmig geworden, dass er aussteigen wollte. Als er 25-Jährige dazu in Höhe der damaligen Lonza anhielt, stoppte auch die nachfolgende Autofahrerin, die auf den unsicher fahrenden Mann aufmerksam geworden war.

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Vergeblich versuchten der ausgestiegene Beifahrer und die Frau den Betrunkenen am Weiterfahren zu hindern. Doch der gab wieder Gas, die junge Frau und, jetzt in deren Wagen, der Begleiter hinterher. Schon Augenblicke später wurden die beiden Zeugen des ersten Unfalls des Betrunkenen, der bei der Abzweigung Kaitle von der Straße abkam, über eine Verkehrsinsel und dann eine Böschung hinunter donnerte.

Der Wagen kam auf einem Feld zum Stehen, was den Mut des Betrunkenen aber noch längst nicht abkühlte. Er karriolte mit seinem Opel auf die Straße zurück, fuhr weiter gen Lauchringen, um dann doch noch in Richtung Kadelburg abzubiegen. Wieder natürlich viel zu schnell, weshalb der Wagen schon in der ersten Kurve von der Straße abkam und sich an einer Böschung mehrfach überschlug.

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Die hinterherfahrenden Unfallzeugen zogen den schwer verletzten Mann aus dem Autowrack und verständigen Rettungsdienst und Polizei. Im Waldshuter Krankenhaus wurde dem Mann nach ärztlicher Versorgung eine Blutprobe entnommen, den Führerschein behielt die Polizei gleich ein. Der Opel war Totalschaden. Und das war‘s dann auch schon für den 25-Jährigen in diesem Dezember vor 25 Jahren mit „O du fröhliche...“