89 Schüler haben jetzt ihr Abitur in der Tasche. Noch in der gleichen Woche waren zuvor 180 mündliche Prüfungen abgehalten worden. 26 Schüler erreichten dabei eine Durchschnittsnote, die mit 1 beginnt, davon 3 mit einem Schnitt von 1,0. 42 Mal steht eine 2 vor dem Komma der Durchschnittsnote, 21 Mal eine 3.

Die Durchschnittsnote der Jahrgangsstufe beträgt 2,3. Schulleiter Markus Funck beglückwünschte die frisch gebackenen Abiturienten in der Abiturfeier in der Stadthalle in Waldshut zum bestandenen Abitur. „Ihr habt den höchsten Schulabschluss erreicht, viele Türen zu Hochschulen oder Universitäten stehen euch jetzt offen.“ Die Kursstufe habe unter Pandemiebedingungen begonnen, die Schulen seine mit aller Macht von der Schließung getroffen, ständig gab es neue Regelungen, aber „ihr habt es geschafft und auch eure Eltern sind daran beteiligt, sie haben mit euch mitgefiebert, mit Proviant versorgt und euch unterstützt.“

Oberbürgermeister Philipp Frank, dessen Sohn ebenfalls zu den diesjährigen Abiturienten gehört, sagte in seiner Rede „ich wende mich heute als Vater und Bürgermeister an Sie, Glückwunsch zur bestandenen Abiturprüfung, Sie haben etwas Tolles erreicht, Sie können stolz sein auf das was Sie erreicht haben, machen Sie etwas aus diesen Chancen, seien Sie weltoffen“, riet er den Absolventen. Als Elternvertreter und Vater wolle er sagen, dass es ein Tag sei, den sie als Eltern immer herbeigesehnt hätten und auch wieder nicht. „Jetzt sind Sie erwachsen, stehen auf eigenen Beinen. Jetzt beginnt die Zeit für Sie, in eine neue Zukunft zu gehen und auch für uns Eltern ist dieser Tag eine Wende. Macht etwas aus euren Möglichkeiten, lasst euch nicht entmutigen.“

Auf ein Zitat der Autorin Julia Cameron „warum sollten wir schreiben“ baute die diesjährige Scheffel-Preisträgerin Annika Wehrle ihre Rede auf. „Schreiben weist einen Weg in die Welt in der wir leben. Das Abitur ist ein großes Ziel das wir erreicht haben. Wie sehen jetzt die zukünftigen Seiten unseres Lebens aus ?“ Mit dem Abitur bekämen sie den Stift für die Zukunft und damit verbunden auch eine große Verantwortung. „Wir sind die Autoren unser eigenen Geschichte. Freunde, Eltern sind die Vektoren, schreiben müssen wir, den Inhalt aber erleben dürfen wir gemeinsam.“

Sonderpreise

  • Annika Wehrle: Scheffel-Preis für die besten Leistungen im Fach Deutsch.
  • Noah Abdelgawad: Preis der Partnerstadt Blois für besondere Leistungen im Fach Französisch
  • Tim Guzenko: Preis der englischen Partnerstadt Lewes für besondere Leistungen im Fach Englisch.
  • Giuseppina Varriale: Preis für besondere Leistungen im Fach Spanisch.
  • Pauline Maier: Preis für besondere Leistungen im Fach Latein.
  • Nora Elsäßer: Preis für besondere Leistungen im Fach Geschichte.
  • JiayiFeng: Preis der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ für besondere Leistungen im Fach Chemie.
  • Raphael Mutter: Die Deutsche Physikalische Gesellschaft vergibt Buchpreise an den besten Abiturienten im Fach Physik. Zusätzlich wird eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft vergeben.
  • Johanna Brödlin: Preis im Fach Mathematik der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.
  • Tim Guzenko: Ferry-Porsche-Preis für die besten Leistungen in den Fächern Physik und Mathematik.
  • Theresa Krieg: Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für besondere Leistungen im Fach Sport.
  • Johanna Brödlin: Preis des Fördervereins für herausragende Leistungen im Fach Musik.
  • Katja Villinger: Otto-Dix-Preis für herausragende Leistungen im Fach Bildende Kunst.
  • Ratna Metzler: Preis des Fördervereins für besonderes soziales Engagement in der Schulgemeinschaft.