In seiner jüngsten Stizung beschloss der Ortschaftsrat Indlekofen, trotz der Corona-Krise wieder eine Dorfputzete durchzuführen. Allerdings müsse das angesichts der Infektionsschutz-Vorschriften auf privater Basis, am besten im Familienkreis, geschehen, so stellte Ortsvorsteher Stefan Senn klar. Auch Helmut Böhler meinte: „Es wäre gut, wieder was zu machen, damit die Aktion nicht ein zweites Mal ausfällt“. Zuvor müssten die Bereiche klar abgesprochen und aufgeteilt werden.

Ingrid Wildförster erklärte sich bereit, die Organisation zu übernehmen und auch Infoblätter an die Haushalte zu verteilen. In Frage käme der 9. oder der 16. April. Betont wurde, dass in Straßenbereichen erwachsene Aufsichtspersonen dabei sein müssten. Stefan Ebi verwies auf die Problemzonen im Bereich des Wasserfalls und des Hungerbergs, auf die man ein besonderes Augenmerk richten müsse. Stefan Senn stellte für die Teilnehmer eine kleine Belohnung in Aussicht. Thema war auch der Spielplatz. Der Ortschaftsrat wünscht sich eine attraktivere Gestaltung des Kinderspielplatzes beim Gemeindehaus. „Schön wäre es, wenn wir ein paar neue Spiel- und Klettergeräte aufstellen könnten“, so Stefan Senn. Dazu zeigte er anhand von Dias einige Beispiele auf, was er sich vorstellen könnte. Zu klären wäre auch, ob die Bocciabahn noch gebraucht werde oder ob die Fläche anderweitig genutzt werden könnte. Alexander Ritter empfahl, auch eine Sitzbank mit Tisch aufzustellen. Der Ortsvorsteher versprach, mit Vertretern der Baubetriebshofes eine Besichtigung vorzunehmen und den Platz neu zu überplanen. Die weiteren Themen: Das Geländer an der Kapelle soll erneuert werden. Der Ortschaftsrat sprach sich mehrheitlich für einen Zaun aus Holzdielen aus, die notfalls schnell repariert werden könnten. Zu einem Ärgernis ist der ehemalige Schuttlagerplatz am Hungerberg geworden. Trotz Verbotsschild sei hier wieder eine Menge Schutt und Müll abgekippt worden, beklagte der Ortsvorsteher. Unverständlich sei für ihn auch das Herumkurven mit Allrad-Fahrzeugen auf Feldern und Wiesen im Bereich des Hungerberges, „einfach so, abseits der Wege, über freies Gelände“. Probleme bereiten die Undichtigkeiten am unteren Brandweiher. Erforderlich sei, so Stefan Senn, das Becken zu reinigen und dazu das Wasser vollständig abzulassen.