Seit Anfang November des vergangenen Jahres bleibt in vielen Restaurants die Küche kalt. Diejenigen Gastronomen oder Küchenchefs, die sich während des Lockdowns an den Herd stellen, um wenigstens ein paar Einnahmen durch Essen zum Mitnehmen zu generieren, versuchen mithilfe von Werbemaßnahmen auf ihr Angebot aufmerksam zu machen.

Die einen lassen bunte Broschüren mit ihrer Speisekarte drucken, die anderen greifen zur einfachen Schiefertafel. So wie das mit Kreide beschriftete Schild, das dieser Tage in der Altstadt von Waldshut Passanten ins Auge stach. „Penne alla Dino“ war darauf zu lesen.

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Während Nudelliebhaber bei Gerichten wie beispielsweise Spaghetti Bolognese oder Rigatoni Carbonara meist sofort eine Vorstellung haben, was sich hinter dem italienischen Namen verbirgt, ist die Bezeichnung „Penne alla Dino“ weniger eindeutig. Sie erinnert an Produkte, die sich die Lebensmittelindustrie ausgedacht hat, um ganz junge Kunden und ihre Eltern anzusprechen. Man denke da an Bärchenwurst – Aufschnitt in Form und Farbe eines Teddygesichts – oder an Dinoschnitzel, bei denen es sich um panierte Schnitzelchen in Bronto- und Stegosaurierform handelt.

Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass Letzteres im aktuellen Fall in Waldshut angeboten wird. Vielmehr ist anzunehmen, dass das Pastagericht nach dem Rezept eines Herrn mit dem italienischen Vornamen Dino zubereitet wurde. Ob die Mahlzeit dadurch auch für Vegetarier geeignet ist, erschließt sich aus dem Namen nicht. Schnitzel können aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

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