Wie überall hat auch in Aichen vergangenes Jahr das gesellige Dorfleben massiv unter der Pandemie gelitten. So konnte das bekannte und beliebte Dorffest nur im Kleinformat ortsintern unter Corona-Bedingungen stattfinden. 320 Einwohner zählte Aichen mit seinen Ortsteilen Gutenburg und Allmut Ende 2021, einer weniger als im Vorjahr, es gab drei Geburten und fünf Sterbefälle.

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In acht Sitzungen hat der Ortschaftsrat mit Christian Maier als Ortsvorsteher trotz erschwerter Bedingungen einiges auf die Wege gebracht: Mit dem Bushaltehäuschen gegenüber der Gemeindehalle, größtenteils finanziert durch zwei Firmen und die Stadt, hat sich Aichen einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Feldwege bekamen Wasserabläufe, um Ausschwemmungen bei Starkregen zu verhindern und mit umfangreichen Maßnahmen wurde der Hoggenweg saniert.

Mit Erfolg wiederholt wurde eine Pflanzaktion. 50 Laubbäume – 30 Euro pro Baum bezahlte der Ortschaftsrat – wurden gepflanzt. Die Stadt hat einige Aichener Straßenteile saniert. „Es war zwar nichts Großes, aber in der Summe doch einiges“, so der Ortsvorsteher zu den Maßnahmen der Stadt. Wegen der Pandemie fiel auch in Aichen die Bürgerversammlung Anfang 2022 aus. Das Rehessen wurde zum Mitnehmen angeboten. „Das Angebot kam sehr gut an, die Resonanz war groß“, sagte Ortsvorsteher Christian Maier.

Vorhaben und Wünsche für 2022

Die Hecke am Friedhof wird erneuert und die bereits 2021 begonnen Sanierung der Friedhofsmauer fertiggestellt. Weiterhin ist geplant, Besucher Aichens zukünftig mit Schildern mit der Aufschrift „Willkommen in Aichen“ beziehungsweise „Gutenburg“ zu begrüßen. Zwei bereits 2021 angeschaffte und mittlerweile durch Spender finanzierte Himmelsliegen werden im Frühjahr aufgestellt.

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Da das Baugebiet Letten voll belegt ist, wünscht sich der Ortschaftsrat die Ausweisung eines neuen Baugebiets. Weiterhin ist die Hoffnung groß, dass endlich wieder das Dorffest im üblichen großen Rahmen gefeiert werden kann und zuvor, im Frühjahr, die Bürgerversammlung nachgeholt werden kann.