Trotz der Corona-Krise haben in Oberalpfen zwei traditionelle Frühjahrsaktionen, die Altpapiersammlung und die Dorfputzete, erfolgreich stattgefunden, ohne die bestehenden Corona-Schutzregeln zu verletzen. Dabei wurde auf die übliche Form der Papiersammlung von Haus zu Haus durch die Freiwillige Feuerwehr verzichtet. Stattdessen wurde in der Dorfmitte ein Container aufgestellt, sodass die Bevölkerung ihr Altpapier vorbeibringen und selbst entsorgen konnte.

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Die Aktion wurde gerne angenommen und ging auch problemlos über die Bühne. Bei der Dorfputzete folgte die Bevölkerung dem Appell des Ortsvorstehers, der vorgeschlagen hatte, im Rahmen eines Spazierganges, allein oder zu zweit, den Müll entlang der Straßen und Feldwege aufzusammeln und ihn zur Entsorgung im aufgestellten Container vorbeizubringen. Auch diese Aktion klappte wie vorgesehen. Auffällig bei der Dorfputzete, so Ortsvorsteher Armin Arzner, sei die große Anzahl an Flaschen gewesen. Aufgesammelt wurden demnach mehr als 100 Stück, in der Regel Bierflaschen, die an Parkplätzen oder an den Straßenrändern liegen gelassen oder weggeworfen wurden. Auffällig sei auch die große Anzahl an Hundekotbeuteln, die an den Wegrändern, im Gebüsch oder auf den Wiesen „entsorgt“ wurden. Die Aktion habe auch deshalb so gut geklappt, weil sich das in den vergangenen Jahren bestens eingespielt habe und viele Bürger einfach wieder ihre gewohnte Tour gemacht hätten. Auch seitens der Bevölkerung, so Armin Arzner, habe es viele positive Rückmeldungen zu den Aktionen für das Dorf gegeben.