Schwester Catherine ist für die Vollversammlung der Justus-von-Liebig-Schule (JLS) in Waldshut aus Ruanda angereist. Sie ist Schulleiterin des Collège Immaculée Conception (CIC), einer Sekundarschule im Südosten des afrikanischen Landes. Mit ihrem Waldshuter Kollegen Andreas Ackermann enthüllte sie die Tafel, die ab sofort sichtbares Zeichen der langjährigen Partnerschaft der Schulen ist: Seit 1999 unterstützt die JLS das CIC zum Beispiel beim Bau von Schulgebäuden, beim Kauf von Schulmaterialien und bei der Finanzierung von Schulbesuchen für Waisen und Mittellose.

Die Benebikira-Schwester zeigte Schülern und Lehrern mit Fotos und Videos den aktuellen Stand der Dinge an ihrer Partnerschule. Viele neue Gebäude sind seit dem jüngsten Besuch 2019 hinzugekommen. Auch Einrichtung und Ausstattung einiger Gebäude haben sich seither stark verändert. Blanker Betonboden ist vielerorts Fliesen gewichen, die Schwester zeigte auch einen neuen Schlafsaal mit hohen Decken und großen Fenstern.

Sie dankte für die Hilfe der JLS, die diese Entwicklung ermöglicht habe. Sie verwies etwa auf die Weihnachtsaktion, bei der Kränze gebunden und Plätzchen gebacken und dann verkauft werden. Zudem erwähnte sie die Aktion Tagwerk, bei der die deutschen Schüler einen Tag arbeiten und ihren Lohn fürs Collège spenden – zuletzt für naturwissenschaftliche Labors.

Andreas Ackermann, der Schulleiter der Justus-von-Liebig-Schule, bedankte sich bei Schwester Catherine für den Besuch, nicht nur der Vollversammlung, sondern auch vieler Klassen in den Tagen zuvor. Die Schüler hätten so die unschätzbar wichtige Möglichkeit erhalten, mit Schwester Catherine zu sprechen und ihre Partnerschule aus erster Hand kennenzulernen. „Wir freuen uns auch schon sehr darauf, zum Jubiläum des CIC nach Ruanda zu reisen, als Zeichen unserer Verbundenheit und Freundschaft“, sagte Andreas Ackermann über weitere Pläne zur Pflege der Partnerschaft.