Der Verein Nachbarschaftshilfe Waldshut-Tiengen hat mit Gundi Vielhauer-Petroll eine neue Vorsitzende. Sie löst die Gründungsvorsitzende Monika König ab. Knapp ein Drittel der 103 Vereinsmitglieder hatten sich zur Hauptversammlung getroffen, erteilten dem bisherigen Vorstand die einstimmige Entlastung und gaben dem Nachfolgeteam ihr uneingeschränktes Vertrauen.

Begrüßung

Vorstandsmitglied Klaus Bachmann eröffnete die Versammlung und zeigte sich überrascht über den unerwartet guten Besuch. Nach den coronabedingt immer wieder verschobenen Terminen sei es „umso schöner und erfreulich“, den Jahresabschluss 2020 und die Wahlen für die beiden nächsten Jahre mit dieser Mitgliederpräsenz abzuhalten.

Zuwachs

Die scheidende Vorsitzende Monika König eröffnete ihren Rückblick mit dem Zitat: „Was Früchte bringen soll, muss Zeit zum Wachsen haben.“ Gewachsen ist die Mitgliederzahl von 83 im Vorjahr auf jetzt 103, zugenommen hat auch die Zahl der Helfer (sieben plus 24), die Zahl der unterstützten Personen (neun Männer, 30 Frauen) und die Einsatzstunden stiegen im Vorjahr auf knapp 1200 Stunden.

Lob und Dank

Dies, so König, sei eine „enorme Leistung unter Coronabedingungen“ und erforderte einen beachtlichen Verwaltungsaufwand. Ihren Abschied begründete die Vorsitzende mit den Worten: „Ich habe vier Jahre hinter mir, den Aufbau der Nachbarschaftshilfe zu bewältigen und war Feuer und Flamme, habe ganz viel Herzblut und Kraft eingebracht.“

Klaus Bachmann, Vorstandsmitglied des Vereins Nachbarschaftshilfe Waldshut-Tiengen, verabschiedete die beiden Vorsitzenden Monika König (links) und Gertrud Gantert.
Klaus Bachmann, Vorstandsmitglied des Vereins Nachbarschaftshilfe Waldshut-Tiengen, verabschiedete die beiden Vorsitzenden Monika König (links) und Gertrud Gantert. | Bild: Alfred Scheuble

Und sie resümierte: „Wir sind weit gekommen und ohne Euch alle wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.“ Dankesworte von Klaus Bachmann und anhaltender Applaus brachten die Wertschätzung für das hohe Engagement der scheidenden Vorsitzenden zum Ausdruck. Ebenso wurde Gertrud Gantert mit lobendem Dank aus dem Vorstand verabschiedet.

Wahlen

Nach dem Kassenbericht von Phun Tran, der einen leichten Überschuss auswies, leutete Sabine Shaguolo, Vertreterin der katholischen Pfarrgemeinde, die Wahlen. Der für zwei Jahre gewählte Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Gundi Vielhauer-Petroll und Klaus Bachmann sind Vorsitzende, Phun Tran bleibt Kassiererin, Gritt Schacht bleibt Schriftführerin und Sabine Shaguolo bleibt Vertreterin der Pfarrgemeinde.

Mehr Vergütung

Zum Abschluss der Versammlung bestätigten die Mitglieder den Vorschlag zur Anpassung der Vergütung für die Helfer. Demnach erhalten die Einsatkräfte ab 1. Juli 2021 eine Aufwandsentschädigung von 9,40 und ab 1. Juli 2022 von eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro pro Stunde. Mit der Zielvorgabe, die nächsten zwei Vereinsjahre mit einem „wirkungsvollen Team“ zu bewältigen, wurden die Anwesenden von Klaus Bachmann aus der Versammlung verabschiedet.