Herausragendes Thema bei der Schmitzinger Sommertour mit Oberbürgermeister Philipp Frank und Ortsvorsteher Lorenz Eschbach war der Mangel an Bauplätzen. Seit die letzten Bauplätze am oberen Ortsausgang vergeben wurden, gibt es keine freien Flächen mehr. Thomas Eckert hätte zwar einen Bauplatz am Kämmleweg, aber er bekam bisher keine Baugenehmigung, weil der Platz am Ortsrand und damit im Außenbereich liege.

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Er hätte bereits mehrere Anläufe unternommen, so Eckert, aber seine Bemühungen seien vergeblich gewesen. OB Frank verwies auf die personellen Engpässe bei der Stadt. Er werde sich aber der Sache annehmen und in nächster Zeit einen Ortstermin vereinbaren. Ortsvorsteher Lorenz Eschbach regte an, dann doch gleich das gesamte Gelände zu erschließen und als Baugebiet auszuweisen. Platz für acht bis zehn Bauplätze seien vorhanden.

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Ortschaftsrätin Juliane Huber verwies auf das Problem der alten Bauernhäuser, die über große räumliche Kapazitäten verfügten, oft aber nur noch von einer einzigen Person bewohnt seien. „Da könnte man sicher was Cooles draus machen, wenn da nicht der Denkmalschutz wäre“, meinte sie. Grundsätzlich sei es wichtig, so der OB, dass die Ortschaften über ausreichend Bauland verfügten, damit sich die Bevölkerung auch regenerieren könne. „Die Dörfer bringen Farbe in unsere Stadt“, sagte er. Ein weiterer Geländestreifen, der derzeit als Schafweide genutzt wird, stünde im Oberdorf zur Verfügung. Der Besitzer wäre auch bereit, das Gelände zu veräußern.

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Im Oberdorf liegt der Wendeplatz für die Linienbusse. Lorenz Eschbach erinnerte daran, dass die Wendeschleife auf privatem Gelände liege. Falls das alte Gebäude einmal verkauft werde, sei es nicht sicher, ob der neue Besitzer die Wendeschleife akzeptieren werde. Gegenüber liegt das Schmitzinger „Schlössle“, das unter Denkmalschutz steht und derzeit renoviert wird.

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Auch das Thema Hundekot wurde angesprochen. Die Schmitzinger hätten eine eigene Lösung umgesetzt, die zwar mit etwas Arbeit verbunden sei, sich aber hervorragend bewährt habe, so der stellvertretende Ortsvorsteher Paul Granacher. Stadträtin Silvia Schelb sprach die unzureichenden Busverbindungen an, speziell in den Ferienzeiten. „Da fühlen wir uns wie abgehängt“, sagte sie. Auch die vielen Anwohner in der Schmitzinger Straße würden von einer besseren Verbindung profitieren.