Zu einem Höhepunkt in der Adventszeit ist der Eschbacher Laternenweg am Wasserschloss geworden, den der Mostverein in diesem Jahr zum vierten Mal in Szene gesetzt hat. Mit Einbruch der Dunkelheit wird an jedem Adventssonntag der zwei Kilometer lange Rundweg mit 65 Petroleumlampen, Lampen im typisch traditionellen Stil, ausgeleuchtet. „Damit wird den Besuchern, ein einzigartiges, besinnliches, vorweihnachtliches Erlebnis an der frischen Luft geboten“, erklärt der Vereinsvorsitzende Harald Würtenberger.

Der Rundweg ist als Einbahnstraße ausgewiesen, alle laufen in der gleichen Richtung, um die vorgeschriebenen Abstände besser einhalten zu können und einen Begegnungsverkehr zu vermeiden. „Der Weg ist gut und sicher zu laufen, auch für ältere Leute und auch für Besucher mit Kinderwagen“, versichert Harald Würtenberger. „Die Leute waren auch diesmal wieder hell begeistert, manche sind den Rundweg sogar zweimal gelaufen.“

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Wenn man sich Zeit lässt und die Atmosphäre genießt, dauert die Runde eine halbe Stunde. Der Weg weist kaum Steigungen auf und ist gut begehbar. Für eine kleine Verschnaufpause mit kalten und warmen Getränken sorgen am Ausgangs- und Endpunkt die Mostfreunde, auch hier unter der Vorgabe, dass die erforderlichen Abstandsregeln beachtet werden.

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Allerdings, so Harald Würtenberger, sei der Aufwand für den Verein erheblich. Die Lampen, alle im altgewohnten Stil, müssen mit Petroleum aufgefüllt und in Abständen von 40 Metern an der Strecke aufgehängt werden. Ab 20 Uhr wird alles wieder abgeräumt. „Aber wir machen das gerne, ohne kommerziellen Zweck, einfach, um der Bevölkerung ein Angebot zu machen“, sagt Harald Würtenberger. Die Idee dazu sei ihm und seiner Ehefrau bei einem Besuch in der Schweiz gekommen, und da habe er sich vorgenommen, das auch in Eschbach einzuführen.