Musik und Konzerte in Kirchen werden als selbstverständlich angesehen, sind aber nicht ohne engagierte Menschen und finanzielle Mittel zu haben. In der Liebfrauenkirche Waldshut unterstützt der Förderverein Musik in Liebfrauen das dortige musikalische Leben.

Wahlen

In der Hauptversammlung mit gut 15 Mitgliedern wurde bei den Wahlen im katholischen Gemeindehaus der komplette Vorstand des Fördervereins mit Margarete Weh-Berger an der Spitze für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Hinzu gestoßen ist Heidrun Mutter, die zur neuen Schriftführerin gewählt wurde. Gerhard Veit hatte nach zwölf Jahren nicht mehr kandidiert und wurde mit Worten des Dankes verabschiedet.

Gemeinsames Logo

Obwohl Corona die Musik in der Liebfrauenkirche stark eingeschränkt hat, wurde viel Positives vermeldet: Der Förderverein Peter-Thumb-Konzerte Tiengen und der Förderverein Musik in Liebfrauen Waldshut haben nach einem langen Entstehungsprozess ein gemeinsames Logo für ihre Aktivitäten in ihren Kirchen. Flyer, Plakate, Programmhefte und Briefe sind jetzt im Sinne eines gemeinsamen Erscheinungsbildes, und damit verbundenen einfacheren Abläufen, einheitlich gestaltet. Vielleicht – so die Anregung von Kantor Oliver Schwarz-Roosmann – könnte auch noch eine gemeinsame Fahne hinzukommen.

Die Pläne

Da die Pandemielage derzeit mehr zulässt und die Präsenz-Probenarbeit der Liebfrauen-Chöre wieder angelaufen ist, stehen die Pläne für Veranstaltungen: Dazu gehören die Mitwirkung beim Chilbi-Festgottesdienst, ein Chilbi-Festkonzert und am 2. Oktober die Orgelnacht. Angebote in der Kalvarienberg-Kapelle soll es verstärkt geben, weil die Renovierung der dortigen Orgel mit den Worten von Kantor Schwarz-Roosmann großzügig von einem anonymen Spender finanziert wird.

Wenn Corona es zulässt, folgt eine Uraufführung: Oliver Schwarz-Roosmann hat ein Stück komponiert zu Franz von Assisis Sonnengesang, einem hymnischen Gebet auf die Schöpfung Gottes. Nach seiner Aussage, könnten es die Liebfrauen-Chöre nach relativ kurzer Vorbereitungszeit aufführen. Der Blick auf die Kasse fiel erfreulich aus. „Wir sind bislang gut durch die Krise gekommen“, sagte Kassierer Joachim Schneider.