Die alten Schulbänke, die bisher auf dem Speicher des Eschbacher Gerätehauses abgestellt waren, haben neue Besitzer gefunden. Eine Bank ging an das Eschbacher Heimatmuseum im Haus Eckert, eine zweite an den Ortsvorsteher, die restlichen vier an andere Interessenten. Im Gegenzug wurde gespendet, das Geld, insgesamt 350 Euro, soll dem Kindergarten zugutekommen.

Planentwürfe liegen vor

Begrüßt wurde der Beschluss des Gemeinderates Waldshut-Tiengen, die gegenwärtige Haushaltssperre aufzuheben, um den Ausbau des Eschbacher Kindergartens zu ermöglichen. Ortsvorsteher Matthias Schupp rechnet damit, dass zum Ende des Jahres die Baugenehmigung vorliege und dann zügig mit den Ausbauarbeiten begonnen werden könne. Die ersten Planentwürfe liegen bereits vor, sie sollen in einer der nächsten Sitzungen im Ortschaftsrat vorgestellt werden.

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In der weiteren Tagesordnung stimmte der Ortschaftsrat dem Verkauf eines gemeindeeigenen Grundstücks im Oberdorf, nahe der B 500, zu. Hier ging es darum, eine zusammenhängende Fläche zu schaffen, um der Familie Schupp eine bessere Nutzung des Areals zu ermöglichen. Wegen Befangenheit nahm Matthias Schupp nicht an der Abstimmung teil, die stellvertretend von Petra Obrist geleitet wurde.

Friedhofskreuz in Schieflage

Sorgen bereitet das große Friedhofskreuz, das immer mehr in Schieflage gerät. Grund ist das Wurzelwerk des benachbarten Nadelbaumes. Der Baum soll mit Hilfe des Baubetriebshofes entfernt und das Kreuz stabilisiert werden. Für die Renovierung des Kreuzes und der Schriftzüge müsse, so Matthias Schupp, mit Kosten in Höhe von 1500 bis 2000 Euro gerechnet werden.

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Probleme bereitet immer wieder der Grillplatz beim Wasserschloss. Stephan Weißer empfahl daher, auch aus Gründen der Waldbrandgefahr, die Steine zu entfernen und die Feuerstelle einzuebnen. Der Ortsvorsteher meinte dagegen, dass Bedarf bestünde. „Wenn man es hier verbietet, werden die Leute einen anderen Platz suchen“, sagte er. Der Ortschaftsrat folgte dem Vorschlag von Andreas Zieringer, Asche und Steine wegzuräumen, um zu beobachten, was dann passiert.

Nussbäume werden geschnitten

Immer mehr Raum beanspruchen die Nussbäume in der Buckmattstraße. Bei einem Vor-Ort-Termin mit der Stadtgärtnerei sei man zu dem Beschluss gekommen, so informierte Matthias Schupp, dass es reichen würde, die Bäume gründlich zu schneiden und auszulichten. Jedenfalls müsse kein Baum gefällt werden. Mit den Arbeiten soll im September begonnen werden. Inzwischen wurde die Außentreppe zum Kolpingraum saniert, die für ein paar Tage gesperrt werden musste.

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