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Das Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) gegenüber Waldshut hat laut einer Medienmitteilung 2020 die Stromproduktion um 2,6 Prozent auf 9050 GWh (Gigawattstunden) erhöhen können (2019: 8820 GWh). Das Unternehmen schreibt: „Dieses gute Resultat wurde dank eines störungsfreien Betriebs ermöglicht. Die Anlage konnte zudem mit voller Leistung gefahren werden.“

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Seit Frühjahr 2020 seien im KKL umfassende Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Kraft. Angesichts der Corona-Situation hatte das Werk im April 2020 entschieden, die Jahreshauptrevision zu verkürzen und um zwei Monate zu verschieben. Die Revisionsarbeiten konzentrierten sich primär auf den Wechsel der Brennelemente sowie auf Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten. Auf den zunächst geplanten aufwendigen Kondensatortausch wurde verzichtet.

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Nach einer sechswöchigen Revision wurde das Werk am 12. August wieder mit dem Stromnetz verbunden und produziert seither unter Volllast Strom. Im vergangenen Betriebsjahr wurden laut KKL vier meldepflichtige Ereignisse verzeichnet, die keine Auswirkung auf die Stromproduktion gehabt hätten.