Mit einem Dankgottesdienst im Freiburger Münster am Gedenktag des seligen Franziskus Jordan endeten die Feierlichkeiten anlässlich der Seligsprechung. An der zweistündigen Gedenkfeier nahmen auch Gläubige aus Gurtweil, dem Geburtsort des Ordensgründers der Salvatorianer, und viele Ordensmitglieder aus aller Welt teil.

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Schwierige Zeiten für die Kirche

Der Zelebrant, Erzbischof Stephan Burger, begrüßte die über 300 Gottesdienstbesucher mit den Worten: „Es ist gut, miteinander in dankbarer Freude feiern zu können.“ In seiner Predigt sagte er, dass sich die Kirche in einer schwierigen Situation befände und erinnerte daran, dass der Ordensgründer Pater Jordan dereinst sich auch den Krisen der Kirche stellen musste und allen Widrigkeiten zum Trotz ein großes Lebenswerk geschaffen habe. Pater Jordan, der 1878 in der Erzdiözese zum Priester geweiht wurde, sei als Person „zu einem leuchtenden Symbol dieser Kirche“ geworden. Er sei ein Glaubenszeuge, der sich „in allen Höhen und Tiefen von Gott getragen fühlte“ und der es sich zur Aufgabe machte, „Gott und den Menschen zu dienen“, so der Erzbischof. „Danken wir für dieses Zeugnis von Pater Jordan!“, forderte Stephan Burger die Gläubigen auf.

Der Dankgottesdienst im Freiburger Münster am Donnerstag, 21. Juli, setzte den feierlichen Schlusspunkt am Gedenktag des 1848 in ...
Der Dankgottesdienst im Freiburger Münster am Donnerstag, 21. Juli, setzte den feierlichen Schlusspunkt am Gedenktag des 1848 in Gurtweil geborenen seligen Franziskus Jordan im Jahr nach der Seligsprechung. | Bild: ASG1947

Der Generalobere der Salvatorianer, P. Milton Zonta, brachte am Ende des Dankgottesdienstes im Freiburger Münster seine Freude darüber zum Ausdruck, dass „die Reliquie des seligen Pater Jordans in diesem Münster feierlich empfangen wurde“, denn diesen Ort habe Pater Jordan oft besucht, um zu beten und zu überlegen, wie er der Kirche dienen könne. Der Generalobere bedankte sich bei der Erzdiözese für die Unterstützung der salvatorianischen Mission und schloss mit der Bitte, „das Charisma des seligen Pater Jordans lebendig zu erhalten.“