Im Rahmen eines Sommerfestes auf dem Gelände der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut hatte der Kinder-Lebenslauf des Bundesverbands Kinderhospiz Halt dort gemacht. „Wir sind der Hauptsponsor des Kinder-Lebenslauf, die Spende war uns ein Anliegen, wir fanden das ein hervorragendes Projekt“, begrüßte Adelheid Kummle, Vorstandsvorsitzende der Stiftung die zahlreichen Besucher, die zum Sommerfest gekommen waren.

Vornehm: Die beiden Stelzenläufer waren der Hingucker des Sommerfestes. Immer wieder schlüpften sie in andere Kostüme.
Vornehm: Die beiden Stelzenläufer waren der Hingucker des Sommerfestes. Immer wieder schlüpften sie in andere Kostüme.

Lobende Worte für das Projekt Kinderhospiz gab es auch von der parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und von Ulrich Friedlmeier, für ein Thema „das an die Nieren geht“ und der als Vertreter des Landrats gekommen war. „Das war meine Vision“, strahlte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.

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Sie habe durch die Arbeit mit dem Kinderhospiz gelernt „den Tagen ganz viel Leben zu schenken“, sagte Kraft. Die Fackel, die mit dem Kinder-Lebenslauf am siebten April in Berlin gestartet sei, heiße „Angel“ nach dem 17-jährigen Mädchen Angelina, das an einem Hirntumor gestorben sei und dessen Grabstein in Steinen diese Engelsform habe. „Diese Fackel tragen wir als Symbol durch ganz Deutschland“, erklärte Kraft.

Engagiert: Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz mit der Angel-Fackel.
Engagiert: Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz mit der Angel-Fackel.

Sie werde durch die Lauftruppe nach Dogern gebracht, dann mit dem Wassersportverein per Boot nach Laufenburg, dann mit dem Radsportverein nach Rheinfelden und zum Schluss nach Steinen, wo sie einen Zwischenhalt einlege, ergänzte Adelheid Kummle. Das Sommerfest selbst bot ein buntes Programm und begeisterte große und kleine Besucher. Sandra Lass erzählte zu verschiedenen Uhrzeiten Baumgeschichten, „es sind Geschichten aus Japan, Nordamerika, oder Norwegen und handeln von der Beziehung zwischen Mensch und Baum“, erklärte Lass.

Niedlich: Die Alpakas holten sich jede Menge Streicheleinheiten von den Kindern.
Niedlich: Die Alpakas holten sich jede Menge Streicheleinheiten von den Kindern.

In der Kräuterwerkstatt konnte Rosenblütenzucker oder Kräutertee hergestellt werden, auf der angrenzenden Wiese konnten niedliche Alpakas gestreichelt werden, große Kinderaugen gab es beim Anblick des Stelzentheaters, daneben lockte ein Spieleparcours und später wurde auch ein Ballonwettbewerb veranstaltet.

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