In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates war Geschäftsführer Volker Gantert zu Gast, um über den Stand der Arbeiten zu berichten und Fragen zu beantworten. Das Breitbandkabel wird entlang der Ortsdurchfahrt verlegt. Jeder Hauseigentümer kann sich einen eigenen Anschluss zulegen, zwölf Meter sind kostenlos, der Rest kann in Eigenleistung verlegt oder in Auftrag gegeben werden. Die Kosten für den laufenden Meter bezifferte Gantert mit 150 Euro. Grundstücke, die weiter weg liegen und nicht direkt angeschlossen werden können, bekommen einen Anschluss per Vectoring Technik von der Telecom, also über das Telefonkabel.

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Dann fasste der Ortschaftsrat den Beschluss, die beiden letzten Bauplätze nicht mehr länger für Einheimische zu reservieren. Für den einen der beiden Plätze, so teilte Ortsvorsteher Stefan Senn mit, gab es bereits eine Anfrage. Mit der Einrichtung eines neuen Bebauungsgebietes sei derzeit nicht zu rechnen, aber es seien ja noch genügend Baulücken vorhanden, so der Ortsvorsteher. Dann ging es noch um ein kleines städtisches Grundstück beim Dorfbrunnen. Ein Anlieger möchte das Grundstück erwerben, um eine Garage zu errichten. Der Ortschaftsrat beschloss, sich erst vor Ort ein Bild zu machen und dann zu entscheiden.

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Inzwischen wurden drei Robidogs angeschafft, die im Bereich des Hungerberges aufgestellt werden sollen. Für Geschwindigkeitsmessungen entlang der Ortsdurchfahrt soll ein bereits geliefertes Messgerät aufgestellt werden, im Wechsel an verschiedenen Standorten. Stefan Senn machte außerdem den Vorschlag, auf beiden Seiten der Ortseingänge das Tempo auf 70 Stundenkilometer zu begrenzen.

Inzwischen wurde auch ein Defibrillator angeschafft, der im Eingangsbereich des Gemeindehauses angebracht werden soll. In Frage gestellt wurde, ob aufgrund der Corona-Krise der traditionelle Seniorenausflug in diesem Jahr durchgeführt werden kann. Die Entscheidung darüber wurde auf den Herbst vertagt.

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Zu einem Dauerbrenner ist der Parkplatz am Abgang zum Haselbachwasserfall geworden. Beklagt wurde, dass die Besucher hier ihre Spuren und ihre Abfälle hinterlassen. In Frage wurde aber auch gestellt, ob es Sinn macht, einen Abfallbehälter aufzustellen. Zu befürchten sei, dass dann auch sonstiger Müll hier abgeladen werde. Thema in der Sitzung waren auch die Überlegungen der Stadt, die Umspannwerke zwischen Gurtweil und Tiengen auf den Hungerberg zu verlagern. Aufgrund der hohen Kosten wurde jedoch eine Realisierung der Pläne angezweifelt.

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