Wie ist das mit der Arche Noah gewesen? Das Kantorenehepaar Anne Roosmann und Oliver Schwarz-Roosmann hat dazu ein Mini-Musical geschrieben und vertont. Seit September liefen die Proben. Am vergangenen Wochenende präsentierte die Singschule Doremi zusammen mit Kindern von vier bis elf Jahren aus den acht Kindergärten der katholischen Seelsorgeeinheit St. Verena im Pfarrsaal in Tiengen die biblische Geschichte von Noah als Mini-Musical. Die 120 Kinder in ihren Tier-Kostümen, die Lieder, das gut aufgestellte Ad-hoc-Orchester und die liebevoll gestaltete Dekoration begeisterten die zahlreichen Zuschauer, die ausgiebig applaudierten.

Sie hätte keine passenden Texte für Kinder in diesem Alter gefunden und hätten deswegen die Texte selber geschrieben, sagte die Kantorin. Den Part des Erzählers hat Pfarrer Ulrich Sickinger übernommen. „Lassen Sie uns eine Arche bauen“, führte Anne Roosmann in das Musical ein. Damals hätten die Menschen nicht an Gott gedacht und jeder habe das getan, was ihm nützte. Gott habe gesagt, die Menschen seien von Grund auf verdorben, nur einer sei anders gewesen, nämlich Noah. So habe Gott ihn aufgefordert, eine Arche zu bauen, so hoch wie ein Haus. Dann solle er von jedem Tier ein Paar auswählen. Fast hätten sie die Schnecken vergessen, denn „die sind ja so langsam“. Schmunzelnd begleitete das Publikum den langsamen Einzug der kleinen Schnecken in die „Arche“.

Nach sieben Tagen habe es begonnen, zu regnen und das Wasser sei höher und höher gestiegen, nur die Arche sei ruhig geschwommen. Nach 40 Tagen erreichten sie einen Berg. Noah habe die Tauben (niedlich: die drei kleinen Sänger mit ihren Flügeln) ausgesandt nach Futtersuche und erst am dritten Tag hätten sie Futter gefunden und das Gras habe begonnen, zu sprießen. Noah habe Gott gedankt. Dieser habe versprochen, nie wieder eine solch große Flut zu schicken. Als Zeichen dafür, dass er sein Versprechen halte, werde er einen großen Regenbogen über die ganze Erde spannen.

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