Die Serie der Sommertouren mit Oberbürgermeister Philipp Frank endete in Eschbach, mit dem zehnten und letzten Ortsspaziergang. Obwohl sich das Wetter von seiner unfreundlichen Seite zeigte, nahmen rund 20 Bürger an dem Rundgang teil, unter ihnen die Stadträte Antonia Kiefer (die Grünen) und Harald Würtenberger (FWV).

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Treffpunkt war am Gemeindehaus, in dem auch der Kindergarten untergebracht ist. Von hier ging es durch das Vorderdorf hinauf zur Reblandstraße. Dort richtete sich der Blick auf das Liederbachtal und auf das Szenario eines möglichen Brückenbaus für die geplante A 98, aus Sicht der Eschbacher Bürger „eine Katastrophe für unser Dorf“. Geäußert wurde die Sorge, dass die Planungsgesellschaft Deges die alten Planungen für eine Bergtrasse als Vorlage verwenden und daran weiterarbeiten werde. „Man weiß es nicht, aber die Bedenken sind da“, äußerte sich Eugen Schupp. Damit würde eine „Monsterautobahn mit sieben Brücken“ entstehen, „aus heutiger Sicht ein Unding“. Auch in Hinblick auf den zunehmenden Wandel in der Motorisierung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs seien Pläne in dieser Form nicht mehr vertretbar.

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Auf dem Rückweg ging es vorbei an der Pankratius-Kirche und dem Geräteschuppen. Dabei wies Ortsvorsteher Matthias Schupp darauf hin, dass die Außenfassaden der Kirche vor einiger Zeit neu gestrichen wurden, in Eigenleistung. Der gegenüberliegende Geräteschuppen bekam im vergangenen Jahr eine neue Außentreppe, um das Dachgeschoss besser nutzen zu können. Die alten Schulbänke wurden inzwischen ausgeräumt. Dann ging es zurück ins Gemeindehaus mit einer Führung durch die Räume des Kindergartens. Geplant ist, die anliegende gemeindeeigene Wohnung für den Kindergarten zu nutzen und hier eine Kinderkrippe mit zehn Plätzen einzurichten. Für die Umbaumaßnahme sind im Haushalt der Stadt 300.000 Euro eingeplant. Derzeit besuchen 26 Kinder zwischen drei und sechs Jahren die Einrichtung. Genutzt wird der Kindergarten aber auch von Kindern aus Waldshut und Gaiß-Waldkirch.

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Abschließend zog Oberbürgermeister Philipp Frank eine positive Bilanz zu seinen Ortsspaziergängen in diesem Jahr: Ziel sei es gewesen, mit der Bürgerschaft über ihre spezifischen Themen und Anliegen ins Gespräch zu kommen. „Dies ist gelungen, was für mich und die Arbeit der Verwaltung zu einem großen Mehrwert geworden ist“, mit diesen Worten fasste Oberbürgermeister Philipp Frank die Aktionen zusammen.